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Die Deutsche Wildtier Stiftung startet mit Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds und weiteren Partnern ein Wildbienenprojekt zur Schaffung strukturreicher Lebensräume.

Deutsche Wildtier Stiftung startet Projekt zum Wildbienenschutz

Unter dem Motto „München floriert“ startet die Deutsche Wildtier Stiftung mit Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds und weiteren starken Partnern ein Wildbienenprojekt zur Schaffung strukturreicher Lebensräume.

Den Wildbienen in München geht es wie vielen Großstädtern: Sie sind Individualisten, leben häufig als Single und sind stets auf der Suche nach geeignetem Wohnraum. Doch Wohnraum ist auch für Wildbienenarten knapp. Die Folge: Viele stehen auf der Roten Liste. Ziel sei es, artenreiche Wildblumenwiesen zu schaffen und zu erhalten, um damit das Nist- und Nahrungsangebot für Wildbienen zu verbessern.

Projekt zum Schutz der Wildbienen

Zusammen mit den unten genannten Projektpartnern sollen Wildblumenflächen gesät und alte Baumstämme, Sand- und Steinhaufen sowie gestaltete Abbruchkanten und offene Bodenstellen als Nistmöglichkeit geschaffen werden. „Wir wollen mit dem Projekt zeigen, dass es gerade im reichstrukturieren städtischen Raum möglich ist, Wildbienen zu schützen und zu fördern“, betonte Münchhausen. Die Maßnahmen werden wissenschaftlich begleitet und überprüft. „Mit Infoveranstaltungen weisen wir auf die Gefährdung der Wildbienen hin und schaffen ein Bewusstsein für die Probleme der Insekten“, erläuterte der Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung.

Es gibt hierzulande 585 Wildbienen-Arten

Denn den Begriff „Biene“ würden die meisten Menschen nämlich mit der Honigbiene Apis mellifera verbinden. Sie gehört zu den bekanntesten Insekten überhaupt. Dass es neben dem „Haustier“ der Imker in Deutschland 585 Wildbienen-Arten gibt, wüssten die wenigsten. In Bayern kommen laut der Roten Liste gefährdeter Bienen Bayerns 506 Wildbienenarten vor. Münchhausen: „Davon gelten 40 leider als ausgestorben oder verschollen.“ Gerade München bietet aufgrund des für Wildbienen günstigen Mikroklimas sowie kleinräumiger Strukturierungen ein enormes Potenzial für die Erhaltung und Förderung einer Wildbienenfauna. „Urbane Flächen lassen sich für Wildbienen schon mit einfachen Mitteln optimieren“, so Münchhausen.

Vor drei Jahren startete die Deutsche Wildtier Stiftung das Projekt zum Schutz von Wildbienen im städtischen Raum in Hamburg. Über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannte Kooperationspartner wie der Airport Hamburg, der Friedhof Ohlsdorf und der Tierpark Hagenbeck engagieren sich im Projekt der Deutschen Wildtier Stiftung. Wissenschaftler führen ein Monitoring zur Erfassung des Wildbienenbestandes durch und die erste Rote Liste der Wildbienen in Hamburg ist in Arbeit. Im Juni dieses Jahres startete die Deutsche Wildtier Stiftung dann gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ein Wildbienenprojekt unter dem Motto „Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ in der Hauptstadt.

Starke Partner im Wildbienen-Schutz

Ohne starke Partner wäre das Projekt „München floriert“ und die Schaffung strukturreicher Lebensräume kaum möglich. Gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung „ackern“ folgende Kooperationspartner für die Wildbienen in München: Baureferat Gartenbau, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Tierpark Hellabrunn, Bayerische Golfverband e.V., Kleingartenverband e.V. und der Landesverband für Wald- und Naturkindergärten in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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