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Die 10. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft beginnt

Die 10. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft beginnt

Heute beginnt im hessischen Franenau die 10. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft. Die kleine Stadt am Rande des Nationalparks Kellerwald war 2007 und 2009 bereits Veranstaltungsort von hessischen Landesmeisterschaften. Zum Wettkampfgelände an der Kellerwaldhalle kamen damals jeweils 5.000 bis 6.000 Besucher. Der Veranstalter, der Verein Waldarbeitsmeisterschaften Hessen 2004 e.V., hofft, dass dieses Jahr mindestens wieder so viele Menschen kommen. Die Motorsägensportler absolvieren am 23. und 24. Juni jeweils ab 9 Uhr die Disziplinen Fällung, Kettenwechsel und Kombinationsschnitt. Ab 17 Uhr sind an beiden Tagen der Präzisionsschnitt und die Entastung an der Reihe. Am 25. Juni werden die genannten Disziplinen bis 13 Uhr abgeschlossen. Um 14:30 Uhr startet das große Entastungsfinale und um 19:30 Uhr endet die Deutsche Meisterschaft mit der Siegerehrung.
 Für die Forstgewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) vermitteln die Teilnehmer bei der Waldarbeitsmeisterschaft nicht nur einen Eindruck ihres beruflichen Könnens, sondern sie zeigen der Öffentlichkeit auch, welche hohen Ansprüche Arbeiten im Wald an Fachkräfte stellen. „Waldarbeiter tragen große Verantwortung für das Team, das Ökosystem des Waldes und ihre eigene Gesundheit“, sagt Harald Schaum, Bundesvorstandsmitglied der IG BAU . Diese Verantwortung werd nicht zuletzt durch die gute Ausbildung des Waldarbeiter-Nachwuchses in ökologischen und technischen Fragen gewährleistet.

Oliver Gabriel

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