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Deutsche Möbelindustrie schnitt 2014 besser ab als erwartet

Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), erklärte anlässlich der Messe imm cologne 2015 in Köln: „Die deutsche Möbelindustrie hat im Jahr 2014 besser abgeschnitten, als wir es vermutet haben. Aus der prognostizierten schwarzen Null ist am Ende wohl ein kleines Wachstum geworden. Wir rechnen nach allen vorliegenden Zahlen und Erkenntnissen mit einem Umsatzplus von rund 1,5 % für das Gesamtjahr. Damit konnte ein Teil des deutlichen Rückgangs im Jahr 2013 (- 3,7 %) wieder aufgeholt werden.“
Die Exporte der deutschen Möbelindustrie legten im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 um 2,0 % zu; Steigerungen gab es insbesondere Richtung Großbritannien (+ 5,8 %), Schweiz (+ 3,2 %), Polen (+ 16,0 %) und USA (+ 12,5 %). Verluste gab es in Frankreich (- 5,8 %), Österreich (-0,8 %) und den Niederlanden (- 1,0 %). Spürbar gestiegen sind die Importe mit 8,9 % bis Oktober 2014. Insbesondere die Einfuhren aus Polen (+ 7,7 %), China (+ 13,0 %) und aus Tschechien (+ 43,3 %), die mit einem Importwert von jetzt über 1 Mrd. € zum drittwichtigsten Lieferland aufsteigen.
Blick auf das Jahr 2015
Für das Jahr 2015 erwartet der VDM ein Wachstum zwischen 1 und 2 %. Die Nachfrage im In- und Ausland dürfte leicht zulegen. Dies betrifft beispielsweise Großbritannien, die Niederlande und Teile von Osteuropa. Auch in den USA sind deutsche Hersteller zunehmend erfolgreich und vergrößern ihren Marktanteil. Schwierig ist nach wie vor der wichtigste Markt in Frankreich. Auch China und Russland entwickeln sich derzeit negativ.
 

Eine der Hauptaufgaben des Jahres 2015 wird sein, das positive Image im Ausland auch den bundesdeutschen Käufern stärker zu vermitteln.

Die Branche zählt derzeit 516 Unternehmen und damit 2,4 % weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter beträgt rund 84.300 (- 1,7 % gegenüber dem Vorjahr).

VDM

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