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Das war die Deutsche Meisterschaft der Pferderücker

Am 19. und 20. September fand in Erftstadt/NRW die 5. Deutsche Meisterschaft der Pferderücker statt. Organisiert von der der Interessengemeinschaft Zugpferde (IGZ) trafen sich dafür bei schönstem Wetter die besten Holzrücker Deutschlands am Köttinger See.

Livestream aus dem Wald

Die Veranstaltung musste wegen Corona leider ohne Zuschauer stattfinden. Dieser Ausnahmezustand hatte aber auch etwas Positives: Für die IGZ  ergaben sich durch die Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW völlig neue Perspektiven. In sieben Live-Streaming-Sequenzen boten sie den interessierten Zuschauern die Möglichkeit, die spannendsten Momente live mitzuerleben. Begleitet von Interviews zu Themen aus der  Welt des Waldes und der Arbeitspferde entstand eine gelungene Mischung aus Information und Wettbewerb. Auf YouTube kann man sich die Livestream-Videos auch jetzt noch anschauen.

Die Deutschen Meister

Der neue Deutscher Meister im Pferderücken in der Kategorie Einspänner ist Robert Pritzi mit Emil aus Baden-Württemberg. Den 2. Platz errang Peter Niebauer mit Rosemarie aus Bayern, und auf den 3. Platz kam Dieter Kleiber mit Milo aus NRW

Deutscher Meister im Pferderücken in der Kategorie Zweispänner ist Reinhard Hundsdorfer mit seinem Gespann Chuck und Norris aus Bayern. den 2. Platz belegte Matthias Buchmann mit seinem Gespann Wälderprinz und Wigo aus Sachsen-Anhalt und den 3. Platz errang Karsten Güttler mit Gespann Maya und Emma aus Rheinland-Pfalz/Saarland.

Altes Handwerk

Holzrücken mit Arbeitspferden ist ein Handwerk mit Tradition. Als nachhaltigste Form der Holzernte ist der Einsatz von Arbeitspferden im Forst in den letzten Jahren wieder in den Fokus der Waldbesitzer gerückt. Eine Kombination von Pferde- und Maschineneinsatz ist je nach Art der Holzsortimente und Bodenbeschaffenheit ein moderner und ökologischer Ansatz zum Erhalt unseres Waldbodens. Ein Ansatz, der durchaus wirtschaftlich interessant ist. Das Motto lautet dabei: „Das Pferd im Bestand – die Maschine auf der Gasse“.

IGZ/Red.

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