Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Deutsche Holzindustrie schlägt Präzisierung zum Holzhandels-Sicherungs-Gesetz vor

Der Bundesrat hat am 14.12.2012 eine Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Holzhandels-Sicherungs-Gesetzes (HolzSiG) vorgelegt (Drucksache 662/12). Darin berücksichtigt er den Vorschlag des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) zur Einführung einer elektronischen Datenübermittlung.
Die Berücksichtigung der Datenübermittlung im Rahmen einer Online-Plattform wäre einer wichtiger Schritt zu mehr Kosteneffizienz in den Unternehmen der deutschen Holzindustrie sowie in der behördlichen Verwaltung, bekräftigt HDH-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas.
Die vom Bundesrat ebenfalls angeregte Erstellung eines Leitfadens zum einheitlichen Vollzug risikobasierter Kontrollen der inländischen Marktteilnehmer würde aus Sicht des HDH zusätzlich dazu beitragen, Unsicherheiten zu reduzieren. Hinsichtlich der möglichen Berücksichtigung des Artenschutzes nach dem Bundesnaturschutzgesetz schlägt der HDH eine Präzisierung vor, damit es nicht zu einer Ungleichbehandlung der Marktteilnehmer kommt.
Klaas: „Wir fordern die europäische Politik daher auf, die Anforderungen zur praktischen Anwendung der European Timber Regulation (EUTR), durch die die Änderung des HolzSiG notwendig wurde, zu vereinfachen und zu präzisieren.“
 

HDH

Auch interessant

von