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Tag des Baumes - Robinie

DeSH: Wald und Holz geht nur gemeinsam

Anlässlich des diesjährigen Tags des Baumes erinnert der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) an die derzeit großen Herausforderungen für unsere Wälder. Nach einem milden Winter folge jetzt ein viel zu trockenes Frühjahr und damit die weitere Verbreitung des Borkenkäfers.

Branche braucht Hilfe

„Wir gehen davon aus, dass sich die massiven Schädigungen am deutschen Wald auch in diesem Jahr fortsetzen werden“, erklärt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Zu den klimatischen Problemen komme die aktuelle Corona-Krise noch erschwerend hinzu. Die Branche brauche kurzfristig Mittel und Wege, die Schädigung in den Wäldern zu bremsen. Das bedeute vor allem finanzielle Hilfen für Waldbesitzer, aber auch die Schaffung von Lagerkapazitäten und Ausweitung des Transports.

Baum des Jahres

Über das aktuelle Jahr hinaus müsse man in Zukunft bei der Wiederbewaldung auch klimatolerantere Baumarten im Blick haben. Denn die Temperaturen werden auch in den kommenden Jahren weiter steigen. „Daneben gilt es, die Verwendung von Holz als klimaschonende Alternative im Bau, Verpackungssektor und als erneuerbare Energiequelle weiter zu steigern“, so Schmidt. Die Robinie als Baum des Jahres 2020 sei ein Beispiel dafür, dass sich Anpassung auch an schwierige Bedingungen mit Verwendungsmöglichkeiten auf Spielplätzen oder im Garten vereinbaren lassen.

Wald und Holz geht nur gemeinsam

„Ziel der ganzen Branche muss es jetzt sein, der weiteren Ausbreitung von Schäden entgegenzuwirken und die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Branche abzumildern. Gleichzeitig gilt es den Weg hin zu klimastabilen Mischwäldern zu schaffen und die Holzverwendung weiter voranzubringen. Denn nur mit Wald und Holz gemeinsam können wir dem Klimawandel wirksam begegnen“, erklärt Schmidt abschließend.

DeSH/Red.

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