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Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband und der Fachbereich Sägeindustrie, im Verband der Holzwirtschaft Bayern/Thüringen fusionieren 1.1.2019.

DeSH und bayerische Säger besiegeln Fusion

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und der Fachbereich Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. (VHK) fusionieren zum 1.1.2019. Das haben DeSH und bayerische Säger jetzt einstimmig besiegelt.

Auf der Mitgliederversammlung des DeSH am 22.11.2018 in Niedernberg, die gemeinsam mit der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VHK stattfand, stimmten die Mitglieder beider Verbände einstimmig für die Aufnahme der bayerischen Kollegen in den Bundesverband. Mit Wirkung zum 1.1.2019 werden somit die Mitglieder des Fachbereichs Säge des VHK Teil des DeSH.

„Es ist der Abschluss einer langjährigen Entwicklung“, bekräftigte Carsten Doehring, Präsident des DeSH, den Beschluss, der von den Teilnehmern als Meilenstein für die Sägeindustrie bezeichnet wurde. „Wir setzen die Arbeit, die sich in der Praxis über Jahre eingespielt hat, jetzt offiziell unter einem Dach fort und sorgen gemeinsam für eine starke Interessenvertretung der Säger auf allen Ebenen“, so Doehring weiter. Auch Hans-Peter Fickler, bisher Vorsitzender des Fachbereichs Säge im VHK, zeigte sich erfreut über das starke Votum für den gemeinsam eingeschlagenen Weg: „Uns war es wichtig, die regionale Verwurzelung zu bewahren und gleichzeitig unsere Interessen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene zu stärken.“

Bundesverband stärkt seine Präsenz in den Ländern

Mit der beschlossenen Erweiterung der Satzung um regionale Beiräte, deren Sprecher in den Vorstand berufen werden, stärkt der Bundesverband seine Präsenz in den Ländern. Hans-Peter Fickler wurde auf der Mitgliederversammlung bereits als Sprecher des Beirats Säge im VHK neu in den Vorstand des DeSH gewählt.

Die Fusionsverträge sehen darüber hinaus vor, die Geschäftsstelle in München als Regionalvertretung des DeSH neben den weiteren Geschäftsstellen in Berlin, Wiesbaden sowie Ostfildern als Ansprechpartner vor Ort beizubehalten.

Der DeSH kann nun mit einer Stimme für die breite Mehrheit der deutschen Säger sprechen und die Interessen seiner Mitglieder auf allen Ebenen vertreten. Vorstand und Geschäftsführung beider Verbände zeigten sich zuversichtlich, dass der eingeschlagene Weg als Blaupause für weitere Bundesländer dienen kann.

Herausforderung Klimawandel

Neben den Einzelheiten zur Fusion erläuterte Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des DeSH, auch aktuelle Themen und Handlungsfelder der Holz- und Sägeindustrie. Besonders im Fokus standen in diesem Jahr die Folgen des Klimawandels, die zu schweren Sturmschäden geführt haben und durch die starke Trockenheit die Ausbereitung des Borkenkäfers begünstigten. „Die Herausforderung der Zukunft wird die verlässliche Rohholzversorgung bei zunehmenden Extremwetterlagen sein“, fasste Lars Schmidt das breite Spektrum der Folgen für die Branche zusammen.

DeSH

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