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DeSH schließt interne Neustrukturierung ab

Vor drei Jahren begann der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) eine umfangreiche Neustrukturierung seiner Organisation und Mitgliederbetreuung. Mit neuen Verantwortlichkeiten in der Geschäftsstelle und Schaffung einer neuen Ebene der Geschäftsführung kommt der Prozess nun zum Abschluss.

Neue Herausforderungen

Die Zahl der im DeSH organisierten Betriebe stieg seit 2017 auf insgesamt 400. Insbesondere durch die Fusion mit dem Fachbereich Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/ Thüringen e.V. (VHK) und die Integration neuer Mitglieder aus Baden-Württemberg stand der DeSH vor strukturellen Herausforderungen.

Direkter Draht

Mit Geschäftsstellen in den Gebieten Nordost (Berlin), Nordwest (Wiesbaden), Bayern (München) und Baden-Württemberg (Ostfildern) sowie der Einrichtung von Regionalbeiräten und -sprechern intensivierte der Verband die Aktivitäten vor Ort und schuf einen direkten Draht zwischen Landesorganisationen, Vorstand und Mitarbeitern. Inhaltlich erstreckt sich die Fachberatung des Verbandes inzwischen vom Rohstoff über Technik, Märkte, Produkte bis hin zu den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit, Energie, Recht, Personal und Öffentlichkeitsarbeit. Neben den 21 festangestellten Mitarbeitern deckt ein neues Fachpräsidium die Praxisexpertise ab. Zusätzlich hat der DeSH die Vernetzung mit Partnerverbänden systematisch ausgebaut.

Neue Geschäftsführerin

Zur Steuerung der vielschichtigen Interessensvertretung und Fachberatung etabliert der DeSH zum 1. Juli 2020 eine neue Ebene im Verband. Julia Möbus wird künftig neben der Politik und Kommunikation auch die Geschäftsführung des DeSH übernehmen. Zudem werden die inhaltlichen Fachgebiete zusammengelegt und künftig zentral von Christina Reimann koordiniert. Damit will man Prozesse verschlanken und die Effektivität steigern.

Die administrativen Bereiche Mitgliederbetreuung, Marketing und Events sowie Personal werden weiterhin von Klaus Kottwitz, Sabine Thiel und Simone Buchhalla verantwortet. Hauptgeschäftsführer bleibt Lars Schmidt, der sich fortan stärker dem Verbandsmanagement und übergeordneten Aufgaben widmen kann.

DeSH/Red.

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