ABO
Nach der erfolgreichen Wahl ist der nächste Schritt in Baden-Württemberg nun die Besetzung des Regionalbüros in Ostfildern.

DeSH-Regionalbeirat für Baden-Württemberg

Mit der Wahl eines Regionalbeirats für Baden-Württemberg setzt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) seine Strategie zur Stärkung einer regionalen Vertretung weiter um. Am 4. Juni wählte die DeSH-Regionalversammlung in Ostfildern ihre Vertreter und einen Regionalsprecher, der satzungsgemäß zum DeSH-Vorstandsmitglied berufen wurde.

In der Regionalversammlung Baden-Württemberg wählten die 24 anwesenden DeSH-Mitglieder am 4. Juni aus ihrer Mitte den Regionalbeirat Baden-Württemberg. Vertreten wird das sägewerksreiche Bundesland für die Dauer von vier Jahren von folgenden Personen:

  • Jennifer de Buhr (Karl Streit GmbH & Co. KG)
  • Manuel Echtle (Sägewerk Echtle KG)
  • Christian Huber (Andreas Huber GmbH)
  • Steffen Häußlein (Ladenburger GmbH)
  • Christian Keller (Hermann Keller GmbH)
  • Wolfgang Kolb (Kolb Sägewerk GmbH & Co. KG)
  • Gerd Kromer (Dold Holzwerke GmbH)
  • Blanca Mayer (Sägewerk und Holzhandlung Mayer GmbH)
  • Michael Nied (Karl Nied GmbH, Säge- und Hobelwerk)
  • Steffen Rathke (B. Keck GmbH)

Sie befassen sich fortan mit den regionalen Belangen, sorgen für eine höhere Schlagkraft in Baden-Württemberg und fungieren als Ansprechpartner vor Ort, um die Nähe zu den Mitgliedern zu intensivieren und die Präsenz des DeSH zu verstärken. Die Interessen der baden-württembergischen Säger auf Bundesebene vertritt als frisch gewählter Sprecher Manuel Echtle. Er wird satzungsgemäß mit der Wahl zum Sprecher des Regionalbeirats automatisch auch in den Verbandsvorstand berufen.

„Wir treiben den Kurs, regionale Strukturen aufzubauen, weiter voran“, teilt DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt mit. „Unser Ziel ist es dabei, unsere Schlagkraft sowohl auf Bundesebene als auch in den Regionen zu erhöhen, um unsere Mitglieder auf allen Ebenen bestmöglich vertreten zu können.“ Der neue, gewählte Sprecher des Regionalbeirats, Manuel Echtle ergänzt: „Für gezielte Maßnahmen vor Ort erhalten wir unsere Flexibilität und Nähe, während wir gleichzeitig bei nationalen und europäischen Themen in eine umfassende Vertretung eingebunden sind.“

Zur Struktur des Regionalbeirats beriet die Versammlung intensiv. Um eine angemessene Repräsentanz aller Betriebsgrößen zu gewährleisten, beschloss man, das Gremium um zusätzliche Sitze zu ergänzen, sobald sich weitere Unternehmer zur Wahl stellen. Im nächsten Schritt wird sich der DeSH-Regionalbeirat Baden-Württemberg satzungsgemäß eine eigene Geschäftsordnung geben und sich mit der Besetzung des Regionalbüros in Ostfildern befassen.

Aktuelle Schwerpunktthemen

Die Regionalversammlung Baden-Württemberg widmete sich im Anschluss an die Vertreterwahl weiteren thematischen Brennpunkten. So diskutierte man sorgenvoll die aktuelle Situation in den Wäldern und mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Kalamitäten. Darüber hinaus bildete das Thema Verpackungen weiteren Gesprächsstoff. Nachdem seit Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes Anfang des Jahres neue Rahmenbedingungen geschaffen wurden, plant der DeSH nun durch eine Umfrage zu ermitteln, welche Produkte betroffen sind, welche Mengen anfallen und ob Interesse an einer gebündelten Entsorgungslösung besteht. Staub wirbelte die entsprechende TRGS 553 „Holzstaub“ in der Versammlung auf. Die nach Verabschiedung einer EU-Vorgabe Anfang 2020 anstehende Überarbeitung der Anforderungen an die Arbeitssicherheit wird der DeSH aktiv begleiten, um für die Sägeindustrie wirtschaftlich umsetzbare Regelungen zu finden.

Startschuss für Regionaloffensive fiel zu Jahresbeginn in Bayern

Am 1. Januar 2019 startete der DeSH den Ausbau einer Interessenvertetung in den Bundesländern. Die im Fachbereich Säge des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen vertretenen Unternehmen der Säge- und Holzindustrie vereinte man unter dem DeSH-Dach mit den Kollegen aus den übrigen Ländern. Auf Bundesebene und darüber hinaus ist nun der DeSH zuständig, der durch den Mitgliederzuwachs eine höhere Schlagkraft erhält. Um seine Interessenvertretung auf allen Ebenen – Länder, Bund und EU – zu optimieren, setzt der Verband auf die Einführung von Regionalbeiräten. Deren Sprecher werden laut im November 2018 angepasster Satzung automatisch zu Vorstandsmitgliedern im DeSH berufen.

Mit den auf diese Weise besetzten Regionalniederlassungen München und Ostfildern stehen den Mitgliedern stets Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Ähnliche Maßnahmen sind auch in den Regionen Nordwest und Nordost geplant.

Red./DeSH

Auch interessant

von