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Der Wald speichert mehr Kohlenstoff

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Waldgipfels mitteilt, stieg laut Waldgesamtrechnung der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen die im deutschen Wald (Holz und Böden) insgesamt gebundene Menge an Kohlenstoff in den Jahren von 2014 bis 2017 von 3,05 auf 3,10 Mrd. t.

Damit erfüllt der deutsche Wald als Kohlenstoffspeicher eine wichtige ökologische Funktion.

Die Daten des außergewöhnlich heißen und trockenen Jahres 2018 werden in der Veröffentlichung der Waldgesamtrechnung im kommenden Jahr abgebildet.

Die Waldschäden infolge von Trockenheit und Hitze treffen sowohl private Forstbesitzerinnen und -besitzer, als auch den Staat als Waldeigentümer selbst.

2016 gab es in Deutschland insgesamt rund 8,5 Mio. ha Wald. Davon waren 3,9 Mio. ha Privatforst, 2,4 Mio. ha Staatsforst und 2,3 Mio. ha Körperschaftsforst. Hierzu zählen etwa kommunale Körperschaften wie Städte und Gemeinden, kommunale Zweckverbände, öffentlich-rechtliche Stiftungen, Hochschulen oder Kirchen.

Red./Statistisches Bundesamt

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