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„Der Wald ist kein Dosenbier und die Forstverwaltung kein Wurstkartell!“

Der NABU Landesverband Baden-Württemberg kritisiert scharf, dass das Bundeskartellamt die baden-württembergische Forstverwaltung de facto zerschlägt.
„Das Kartellamt setzt unsere Wälder mit Holzfabriken gleich und die Forstleute mit Produktionsarbeitern. Es hat ganz offensichtlich nicht verstanden, dass Wälder mehr sind als Produktionsstätten. Wälder machen Baden-Württemberg für uns Menschen lebenswert und für Tiere und Pflanzen überlebenswert. Den Wald alleine privatwirtschaftlichen Interessen preiszugeben, verkennt das völlig. Die Kartellwächter setzen damit auch die Axt an den hohen Bewirtschaftungsstandards an, die wir in unseren Wäldern inzwischen erreicht haben“, kritisiert NABU-Landeschef Andre Baumann. „Aber der Wald ist kein Dosenbier und die Forstverwaltung kein Wurstkartell!“
Die Kritik des NABU richtet sich explizit dagegen, dass ForstBW kommunalen und privaten Wald nicht mehr beförstern darf. Dass sich beim Verkauf des Rundholzes etwas ändern müsse, ist dagegen aus Sicht des NABU nachvollziehbar.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
NABU Baden-Württemberg

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