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"Waldpädagogischer Kalender": Die Gewinnerinnen vor ihrem Kalender (v. l.): Argjira Ukaj und Katja Lernbecher. Die Zielgruppe für die Kalender sind Dritt- und Viertklässler.

„Waldpädagogischer Kalender“ im Wettbewerb

Am 21. Februar wurden von ForstBW die Siegerinnen eines landesweiten Wettbewerbs gekürt. Ein „Waldpädagogischer Kalender“ war zu gestalten. Der Kalender ist Bestandteil eines Projektes, das im Mai 2017 ins Leben gerufen wurde und mit dem die im Bildungsplan festgelegte Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) eine stärkere Rolle in Grundschulen in Baden-Württemberg spielen soll.

Das Konzept „Waldpädagogischer Kalender“ entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Landesbetrieb ForstBW und der Schule für Kommunikation und Gestaltung Stuttgart. Die Studierenden entwarfen unter der Leitung von Prof. Michaela Köhler insgesamt 14 Kalender, aus denen in mehreren Bewertungsrunden am 21. Februar schließlich ein Kalender als Gewinner hervorging.

„Waldpädagogischer Kalender“ mit starkem visuellem Konzept

Ein „Waldpädagogischer Kalender“ überzeugte die Jury durch ein starkes visuelles Konzept und die Umsetzung dreier Kriterien.Es war der Kalender von den Studentinnen Argjira Ukaj und Katja Lernbecher. Katharina Falkenburger, Pädagogische Leiterin im Haus des Waldes erklärte: „Der soziokulturelle, der ökonomische und der ökologische Aspekt sollten bei der Gestaltung berücksichtigt werden.“ Guido Petzold, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fügte hinzu: „Mit dem Kalender holen wir den Wald ins Klassenzimmer, er wird in 4.000 Grundschulen in den Unterricht mit einfließen.“ Für Lehrkräfte wird zudem ein Begleitbuch zum Kalender mit Unterrichtsmaterial erstellt.

A. Hintz

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