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Der Skidder Timberhawk

Der Skidder Timberhawk

Auf der Hausmesse im September 2014 konnte man den Timberhawk das erste Mal bewundern. Allerdings war der Skidder damals noch ein Rohbau. Die fertige Maschine stellte die Firma Haas Maschinenbau kürzlich auf der Forstmesse Forest Romania in Rumänien vor. Dort war der Timberhawk auch goldrichtig aufgehoben, denn es handelt sich bei ihm um eine einfach ausgestattete Rückemaschine, die Franz Haas für Märkte entwickelt hat, in denen die hochgerüsteten Forstspezialschlepper heimischer Bauweise eher selten verkauft werden. Genau genommen ist der Timberhawk eine Weiterentwicklung des in hoher Stückzahl verkauften Timberjack-Skidders 240C, dessen Herstellung John Deere nach der Übernahme von Timberjack im Jahr 2004 eingestellt hat.Da es aber in manchen Ländern immer noch eine Nachfrage nach kostengünstigen Skiddern in dieser Größe gibt, hat Firma Haas vor zwei Jahren ein gebrauchtes Exemplar in Spanien gekauft, exakt vermessen und nachgebaut. Wie das Original zeichnet sich der Timberhawk durch einen langen Radstand aus, sowie durch eine ausgewogene Gewichtsverteilung und Standfestigkeit. Der Sitz ist etwa 50 cm tiefer angebracht als bei herkömmlichen Skiddern, nahe am Zentralpunkt der Maschine, sodass der Fahrer seitlich, nach vorn und hinten nicht so sehr durchgeschaukelt wird. Ergonomisch günstig ist zudem der tiefe Einstieg.Angetrieben wird die Maschine von einem JohnDeere-PowerTech-Motor mit 4,5 l der Abgasstufe Stage 3B. Seine Kraft wird über ein stufenloses Getriebe mit 0 – 13 km/h bzw. 0 – 25 km/h sowie abschaltbarem Allradantrieb übertragen. Der hydrostatische Antrieb arbeitet im Hauptarbeitsbereich als Niederdrucksystem und fördert auf diese Weise eine hohe Lebensdauer. Die Forstausrüstung besteht aus einer 2×10-t-Winde von Adler, einer robusten Bergstütze mit hohem Seileinlauf aus französischer Produktion und einem Frontpolterschild.Die Firma Haas stellt den Timberhawk vom 6. bis 8. Oktober auch auf der Austrofoma in Österreich aus.

Oliver Gabriel

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