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Am Kotschereuther K 300R ist fast alles eine Nummer größer und stärker geworden

Forsttraktor K 300R – das neue Kraftpaket von Kotschenreuther

Im Oktober hat der oberfränkische Forstmaschinenspezialist Kotschenreuther das erste Exemplar des neuen Forstspezialschleppers K 300R ausgeliefert und damit seine Forst-Produktpalette nach oben abgerundet. Forst & Technik hat sich den Neuen vorab angeschaut.

Beim K 300R ist alles etwas größer als man es bisher von Kotschenreuther kennt. Der Radstand beträgt 2 900 mm statt wie bisher 2 800 mm (200er Serie) oder 2 765 mm (100er Serie), das Leergewicht liegt bei 15,1 t statt bisher 12 bis 14 t. Der 6,8-l-Sechszylinder bringt, wie der Name schon sagt, maximal 300 PS oder 221 kW. Bei der kleineren Variante, dem K 280R sind es immer noch maximal 206 kW. Die 60 cm Bodenfreiheit und der verwindungssteife Brückenstahlrahmen bieten beste Voraussetzungen auch für schweres Gelände.

Mehr Kraft

Mit der neuen Maschine zielt Kotschenreuther auf Nutzer ab, die für ihre Anwendungen viel Kraft brauchen. Basismaschine des K 300R ist der John Deere 6250R. Sein PowerTech-PPS-Motor entspricht der EU Abgasnorm Stage 5. Die Leistungsfähigkeit der Hydraulik hat Kotschenreuther gegenüber dem Basisschlepper deutlich ausgebaut. Die Bergstütze ist an das höhere Gewicht des K 300R angepasst. Sie besitzt eine Hubkraft von 85 kN, das sind 2 t mehr als beim K 260R. Die Doppeltrommel-Seilwinde von Adler bietet Kotschenreuther in den Varianten 2 × 8 t, 2 × 10 t und 2 × 12 t Zugkraft an.

Starker Kran

Der K 300R ist mit einem Epsilon S 120 R80 Forstkran ausgestattet. Er hat eine Reichweite von 8 m. Die Kabine des K 300R ist etwas geräumiger, aber ansonsten identisch mit den Kabinen der 200er Reihe.

Lesen sie in der neuen Forst & Technik 11/2020, was am K 300R noch alles neu ist, für welche Anwendungen er konzipiert ist und wohin die erste Maschine geht!

Marc Kubatta-Große

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