Ausbildung

(D)eine Zukunft mit Holz

Bearbeitet von Mirjam Kronschnabl-Ritz

Die Säge- und Holzindustrie bietet jungen Menschen einen vielseitigen und interessanten Einstieg in die Berufswelt. Im Mittelpunkt der Zukunftsbranche steht der nachwachsende Rohstoff Holz.

Die Holzbearbeitung ist dabei etwas für Technik- und Handwerksbegeisterte. Ein tolles Arbeitsumfeld verspricht eine spannende und abwechslungsreiche Ausbildung, das gilt auch für Unentschlossene; eine späte Bewerbung führt auch zum Erfolg.

Berufliche Perspektive bieten

„Für junge Menschen waren die vergangenen Pandemiemonate eine große Belastung. Das galt auch für Auszubildende in den Schulen und Betrieben. Diese Unsicherheit war auch in den Unternehmen der Säge- und Holzindustrie zu spüren. Niedrige Fallzahlen und die steigende Impfquote lassen uns zuversichtlich auf das kommende Ausbildungsjahr blicken. Eine Rückkehr zur Normalität ist auch in Hinblick auf den Fachkräftemangel von großer Bedeutung. Die Säge- und Holzindustrie will ausbilden und jungen Menschen eine gute berufliche Perspektive bieten“, erläutert DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt.

Ausbildungskampagne führt Azubis und Betriebe zusammen

„An Ausbildungsplätzen mangelt es eigentlich nicht. Doch ist es unter den gegebenen Umständen schwierig, sich einen fundierten Eindruck von den Berufsperspektiven zu machen. Ohne Ausbildungsmessen und Veranstaltungen vor Ort, bleibt nur das Internet. Das Online-Angebot unserer Ausbildungskampagne „it wood be good“ bietet nicht nur eine Vielzahl an Informationen, sondern auch eine große Menge an freien Stellen“, führt Schmidt weiter aus. Die Säge- und Holzindustrie bietet interessante Jobs an der Schnittstelle von Klimaschutz und Digitalisierung. Ob handwerklich, technisch, oder kaufmännisch veranlagt: Es ist für jeden das Passende dabei.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ gilt weiterhin

Um die Betriebe auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten beim Ausbilden zu unterstützen, hatte die Bundesregierung im vergangenen Jahr das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Dieses wurde in diesem Jahr nochmal aufgestockt. Betriebe erhalten, wenn sie ihr Ausbildungsangebot erhalten oder sogar ausweiten, eine finanzielle Förderung. „Dieses Signal der Politik ist unheimlich wichtig für die Betriebe“, betont Schmidt, „für die jungen Menschen ist es allerdings das zweite Jahr, indem der Ausbildungsstart unter erschwerten Bedingungen zu meistern ist. Das sollte sich ändern; Ausbildungsmessen und Besichtigungen vor Ort sind für die berufliche Orientierung unerlässlich.“

Unter www.itwoodbegood.de können sich die angehenden Azubis umfassend informieren und direkt auf eine Stelle im Wunschunternehmen bewerben.

Quelle: DeSH