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DBU setzt auf Bauen mit Holz in Passivhausbauweise

DBU setzt auf Bauen mit Holz in Passivhausbauweise

Auf dem Stiftungsgelände der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurde am 29. Oktober für den nach neuesten ökologischen Maßstäben entworfenen Neubau der Naturerbe GmbH, einer gemeinnützigen DBU-Tochter, Richtfest gefeiert. Das energetisch vorbildliche Holzgebäude im Passivhausstandard soll neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen.
Der Bau soll im kommenden Frühjahr abgeschlossen und bezugsfertig sein. Für die Baukosten sind rund 6 Mio. € veranschlagt. Die offizielle Einweihung ist am 24. Juni 2015.
Beim Richtfest sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann, die DBU habe bei einem solchen Bauvorhaben nicht nur den Anspruch, Zeit und Kosten einzuhalten, sondern in ökologischer Hinsicht beispielhafte und vorzeigbare Gebäude zu errichten und am Standort der Stiftung in Osnabrück zu präsentieren.
Holzbau zentraler Baustein in der Zukunftsaufgabe der Ressourceneffizienz
Der Neubau stehe für das Thema „Bauen mit Holz in Passivhausbauweise“. Bottermann: „Am Beispiel dieses Gebäudes wird deutlich, dass die technologische Weiterentwicklung und Verbreitung des Holzbaus einen zentralen Baustein in der Zukunftsaufgabe der Ressourceneffizienz im Bauwesen darstellt.“ Gedämmt wird mit dem ökologischen Baustoff Hanf und ein Blockheizkraftwerk dient als Wärmequelle für den gesamten Gebäudebestand auf dem Gelände der DBU.
Die verwendeten Materialien, die gewählten Konstruktionen sowie deren ökologischer Einfluss auf Herstellung und Rückbau sind Fragen, mit denen sich die DBU auch in ihrem Förderbereich Ökologisches Bauen beschäftigt. Mit einer Balkenkonstruktion aus Holz können bis zu 75 % des ausgestoßenen Treibhausgases gegenüber einem Massivbau eingespart werden. Holz habe als nachwachsender Rohstoff aufgrund seines geringen Gewichtes bei guten Trag- und Dämmeigenschaften ein hohes Innovationspotenzial, so Bottermann.
Die Naturerbe-Tochter der DBU verantwortet rund die Hälfte der insgesamt 125.000 ha des „Nationalen Naturerbes“.
DBU

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