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Dauerfrost erleichtert Holzernte in NRW

Nach Sturm „Friederike“ am 18. Januar 2018 dauern die Aufräumarbeiten und die Holzernte in den Wäldern an. Hoch „Hartmut“ hält die Temperaturen seit ein paar Tagen tagsüber und in der Nacht im Minusbereich. Das erleichtert die Arbeit im Wald.

Das Sturmholz wird aufgearbeitet und abgefahren. In den Wäldern, die der Sturm weitgehend verschont hat, steht die alljährliche Holzernte an. Wenn der Waldboden so tiefgefroren ist wie aktuell, hinterlassen die Ernte- und Transportmaschinen nur geringe Spuren.

Heinz-Peter Hochhäuser, Leiter des Regionalforstamts Münsterland erklärt: „Ein paar Tage Frost helfen uns im Wald nicht weiter. Aber jetzt nach über einer Woche kommen wir endlich auch in die besonders schwierigen Waldbereiche. Dort liegen noch Bäume, die wir wegen der aufgeweichten Böden nicht herausholen konnten. Das Holzrücken ist für den Waldboden belastender als die Fällarbeiten selbst“. Auch auf den Rückegassen soll der Boden so schonend wie möglich genutzt werden. In den letzten, weitgehend frostfreien Jahren war das schwierig. „Schöner als jetzt kann es nicht sein. Wir sind mit allen verfügbaren Mitarbeitern im Wald dabei, Holz zu ernten“, sagt Uwe Schölmerich, Leiter des Regionalforstamts Rhein-Sieg-Erft.

Wald und Holz NRW weist darauf hin, dass das Betreten von Waldflächen, während Holz eingeschlagen, aufbereitet oder verladen wird, aus Sicherheitsgründen verboten ist. Hier herrscht Lebensgefahr. Diese Bereiche müssen weiträumig umlaufen werden.

Wald und Holz NRW
Im Optimalfall (z.B. bei gefrorenem Boden) hinterlassen die schweren Maschinen kaum sichtbare Spuren im Wald.

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