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Solche Kettenfahrzeuge, aber auch Forstraupen von Pfanzelt, Alther oder Vogt eignen sich dazu, ökologisch wertvolle Schafweiden offenzuhalten

Mähtechnik für die Landschaftspflege

Die Schäfer in Thüringen und anderswo haben ein Problem. Tagaus und tagein beweiden sie ökologisch wertvolle Trockenwiesen mit ihren Schafen und Ziegen, damit die Flächen nicht verbuschen. Trotzdem breiten sich Schlehen und andere Weideunkräuter aus. Die Bereiche können auf Dauer nur frei gehalten werden, wenn man sie hin und wieder mit Maschinen mäht. Das ist aber nur schwer möglich, weil die Flächen oft zu steil sind, weil Gräben und Felsen dies erschweren oder weil sie einfach für Maschinen unzugänglich sind.

Unterstützungsnetzwerk LandSCHAFtspflege

Das „Unterstützungsnetzwerk LandSCHAFtspflege“ in Thüringen sucht darum geeignete Nachpflegetechnik. Ziel ist es, Schafhalter mit den Anbietern dieser Technik zusammenzubringen. Eine öffentliche Datenbank sammelt dazu die verfügbare Technik mit ihren Leistungsmerkmalen, Einsatzgebieten und Mietpreisen. Sie erleichtet Schäfern den Zugang zur Technik. Forstunternehmer, Garten-Landschaftsbau-Unternehmen oder Landwirte können ihre Technik zum Verleih oder als Dienstleistung anbieten.

Geeignete Technik

Im ersten Schritt erfasst das Netzwerk die  Technik und klassifiziert sie nach Einsatzgebieten. Auf vorab beweideten Modellflächen soll die Technik dann erprobt werden. Hierzu sucht das Unterstützungsnetzwerk Anbieter geeigneter Maschinen zum Einsatz in Thüringen. In Frage kommen größere Geräteträger mit Mulchern oder Mähwerken. Aber auch kleinere Hangtraktoren und ferngesteuerte Kettenfahrzeuge. Ein Beispiel für letztere sind die Vorliefer- oder Rückeraupen wie sie unter anderem die Firmen Pfanzelt, Alther und Vogt anbieten. Interessenten für das Projekt werden gesucht.

Kontakt:
Adriana Schwarz,
Tel. 036693-230945, a.schwarz@rag-sh.de,
www.rag-sh.de/projekte/landschaftspflege

Adriana Schwarz

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