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32 Meter). Die alten Stieleichen sind Lebensraum vieler Tierarten. Bemerkenswert sind die Hölzer bewohnenden Großkäfer wie Heldbock

Das schönste Naturwunder Deutschlands wird gesucht

Die Heinz Sielmann Stiftung sucht gemeinsam mit EUROPARC Deutschland e.V. Deutschlands schönstes Naturwunder. Bis zum 11. September 2013 stehen 21 Naturdenkmale aus den Nationalen Naturlandschaften und anderen Regionen Deutschlands zur Wahl. Kurios gewachsene Bäume, eindrucksvolle Höhlen, Dinosaurierspuren, Gewässer, Haine, Heiden und Moore, aber auch besondere Pflanzenvorkommen, Laich- und Brutgebiete: Sie alle können als Naturdenkmäler ausgewiesen werden, wenn Sie aus wissenschaftlichen, ökologischen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder kulturellen Gründen schützens- und erhaltenswert sind.

Begeben Sie sich auf eine Tour durch Deutschland, machen Sie Station an 21 ausgewählten Naturdenkmalen und wählen Sie Ihr Naturwunder. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Hauptgewinn ist ein Wochenende für zwei Personen in einer Naturwunder-Region.

Und so funktioniert es: Unter www.sielmann-stiftung.de/naturwunder werden 21 ausgewählte Naturwunder in Bild und Text vorgestellt. Durch einen Klick auf das favorisierte Naturdenkmal können Nutzer ihre persönliche Wertung online abgeben; oder per Postkarte an: Heinz Sielmann Stiftung, Stichwort Naturwunder 2013, Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt.

 
 
Die Bildergalerie unten gibt einen Eindruck von den 21 zur Auswahl stehenden Naturdenkmalen.

Heinz Sielmann Stiftung
Alpenstrudelwurm Geburtshelferkröte sowie Purpurreitgras leben und gedeihen in und um den Frau-Holle-Teich. Foto: Marco Lenarduzzi von Tonschiefer umschlossen. Der innere Aufbau aus konzentrischen Schalen erweckt bei Verwitterung den Eindruck einer aufbrechenden Rosenknospe. Foto: Beate Graumann Foto: Tim Blankenburg St. Ingberter Stiefel im Bliesgau: Der Stiefel der Stadt St. Ingbert ist ein einzigartiger Felsen aus hartem und weichem Buntsandstein. Durch Verwitterung erhielt er seine besondere Form. Der Stiefel wurde wohl schon in keltischer Zeit zu Kultzwecken genutzt und ist heute ein Wahrzeichen von St. Ingbert. Foto: Stadt St. Ingbert Frau-Holle-Teich am Hohen Meißner: Der sagenumwobene Frau-Holle-Teich ist einer der stimmungsvollsten Plätze des Hohen Meißners. Er soll unendlich tief und der Eingang in Frau Holles Reich sein. Werden und Vergehen sollen hier zusammentreffen. Bereits vor 2000 Jahren war er Kultstätte. Kamm-Molch Steinerne Rose bei Saalburg: Die vor 390 Millionen Jahren (Mittleres Devon) entstandene Steinerne Rose befindet sich in der Nähe der Stadt Saalburg-Ebersdorf im Saale-Orla-Kreis an der Reußischen Fürstenstraße. Sie entstand aus Lava die unter dem Meer ausgetreten ist. Diese erstarrte zu rundlichen Formen Solitäreiche im Gartenreich Dessau-Wörlitz: Bei den Solitäreichen handelt es sich fast ausschließlich um die Stieleiche Quercus robur. Der älteste dieser Bäume im Gartenreich Dessau-Wörlitz wird auf etwa 650 Jahre geschätzt und erreicht in Brusthöhe einen Umfang von 7 30 Meter (Stammdurchmesser 2 32 Meter). Die alten Stieleichen sind Lebensraum vieler Tierarten. Bemerkenswert sind die Hölzer bewohnenden Großkäfer wie Heldbock Hirschkäfer und Eremit. Foto: Mirko Pannach ihr Stammumfang beträgt 5 90 Meter. Foto: Stefan Woidig Bildarchiv Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen die den Baum nach der korpulenten Köchin im Schloss Tegel benannten. Der Umfang des Baumes in Brusthöhe beträgt 6 65 Meter die Höhe 26 Meter. Ein Besuch der Dicken Marie lässt sich gut mit einer Dampferfahrt auf dem Tegeler See verbinden. Foto: Havelbaude Schirmeiche bei Putbus: Die Schirmeiche wird als Hofbaum der im 30-jährigen Krieg wüstgefallenen Hofstellen im heutigen Waldgebiet der Goor gedeutet. Sie ist seit 1967 als Naturdenkmal auf der Denkmalliste des Kreises Rügen verzeichnet. Der Baum zählt zu den stärksten und ältesten Eichen der Insel Rügen. Ihr Alter wird auf etwa 600 Jahre geschätzt werden Die Heinz Sielmann Stiftung sucht gemeinsam mit EUROPARC Deutschland e.V. Deutschlands schönstes Naturwunder. Bis zum 11. September 2013 stehen 21 Naturdenkmale aus den Nationalen Naturlandschaften und anderen Regionen Deutschlands zur Wahl. Auf der website www.sielmann-stiftung.de/naturwunder findet sich die Internet-Abstimmung. Foto: Heinz Sielmann Stiftung

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