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Forum Weißtanne zum „Baum des Jahres 2017“

Forum Weißtanne zum „Baum des Jahres 2017“

„Wir freuen uns über die Wahl der Fichte zum Baum des Jahres. Damit ist eine Versachlichung der umstrittenen Thematik über den standortsgerechten Umgang mit der Fichte möglich“, erklärt der Vorsitzende des Forums Weißtanne MdL Karl Rombach.
„Es heißt nicht Tanne oder Fichte, sondern Tanne und Fichte.“
  
Fichtenwälder sind in der Regel nur in Mischbeständen mit Tanne und Buche standortsgerecht und gegen Stürme und Borkenkäfer stabil. Eine ausreichende Mischung mit Tanne und Buche sorgt dafür, dass die Fichte weiterhin der „Brotbaum“ für viele Forstbetriebe bleibt.
Waldbauliche Weißtannen-Initiative geplant
Die Fichte hatte in den letzten Jahren durch seine Anfälligkeit im Reinbestand gegen Stürme und Borkenkäfer vielerorts ein negatives Image bekommen. Dabei sei die Fichte gerade in süddeutschen Mittelgebirgen oft mit der stabilen Weißtanne gemischt, dies gebe den Fichten- und Tannenmischbeständen eine hohe Betriebssicherheit bei gleichzeitig großen ökonomischen und ökologischen Vorteilen.
Genau aus diesem Grund sei eine bundesweite waldbauliche Weißtannen-Initiative vorgesehen, so der Forumssprecher Ewald Elsäßer.
Das Forum Weißtanne ist ein vor 20 Jahren von Schwarzwälder Waldbauern gegründeter gemeinnütziger Verein, der sich den nachhaltigen Erhalt der früheren Halbbaumart Weißtanne zum Ziel gesetzt hat. Die Weißtanne ist durch die Globalisierung der Holzmärkte und die Entstehung international agierender Großsägewerke auf dem Holzmarkt gegenüber der Fichte ins Hintertreffen geraten. In den letzten Jahren hat sich die Marktsituation der Weißtanne stabilisiert. Sie hat gute Chancen zu einer regionalen Premiummarke zu werden.
 

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