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Das aktuelle Heft. Deutscher Waldbesitzer

Die aktuelle Ausgabe vom Deutschen Waldbesitzer mit folgenden Themen:

  • Waldarbeit – Fällkeile im Vergleich

  • Forstpolitik – Wahlprüfsteine Hessen

  • Waldschutz  –  Trockenheit und Waldbrand

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


Sachsen-Anhalt ist im Epizentrum der gegenwärtigen Dürre in Deutschland. Die Schäden dürften allein im Wald bei rund 353 Mio. € liegen. Die Schadmenge an Bäumen bzw. Holz durch die letzten fünf Stürme beträgt nach unserer Schätzung rund 17 Mio. Fm, davon 3,5 Mio. Fm in Sachsen-Anhalt. Besonders Dürre-, Käfer- und Kieferntriebsterben können nochmals so viel an Schadholz bringen. Insgesamt dürften wir von bis zu 60 Mio. Fm Schadholz in Mitteleuropa reden.

Während die „dramatische Situation der Landwirtschaft (Ministerin Dalbert) bejaht wird, wird im Forst verniedlicht und abgewiegelt. Die Industrie drückt angesichts der Schadholzmengen nicht nur die Preise. Vielfach kann sie das Holz mangels Verarbeitungskapazitäten tatsächlich gar nicht mehr abnehmen. Die Preise sind im freien Fall. Dürre und Sturm plus Käfer gelten ebenso für die EU-Nachbarn – d. h. der mitteleuropäische Holzmarkt ist voll betroffen. Die Märkte sind überflutet! Die Lohnunternehmer machen seit Sommer 2017 nichts anderes, als Kalamitäten aufzuräumen. Auch sie sind an der Grenze, sind nurmehr Getriebene.

Die Forstverwaltung ist mangels Personal oft massiv überfordert. Sie wird in Sachsen-Anhalt ab 2020 nur noch die Hälfte des nötigen Personals haben. Wie sollen da unsere Wälder wieder in Schuss kommen? Da das Holz weder Aufarbeitungskapazität noch Abnehmer findet, bleibt es vielerorts – trotz Käfergefahr – stehen, bzw. im Wald. Das vergrößert das Dilemma. Unsere Waldbesitzer in Sachsen-Anhalt wissen nicht mehr was sie machen sollen. Wie sollen sie das finanziell durchhalten? Mehr zu den Folgen der Trockenheit finden Sie in gedruckten Ausgabe des Deutschen Waldbesitzers .

Ihr Franz Prinz zu Salm-Salm, Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt

Artikel aus der Deutscher Waldbesitzer Redaktion

Foto: Heinrich Höllerl

Die aktuelle Geschäftslage der Laubholzsägewerke wird von diesen als unverändert gut bis befriedigend eingeschätzt. Im ersten Halbjahr 2018 wurde weniger Laubschnittholz exportiert, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Beim stark exportlastigen Buchenschnittholzmarkt ...
 
Foto: Heinrich Höllerl

Die Sturmholzmenge durch den Sturm Friederike wird mittlerweile auf 18 Mio. Fm geschätzt und damit deutlich höher, als viele Forstbetriebe erwartet hatten. Die letzten offiziellen Zahlen lagen noch bei etwa ...
 
Foto: Sepp Keller

Zwangsanfälle durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer belasten die Rundholzmärkte, beim Nadelholz durch ein großes Angebot und beim Laubholz durch einen gebremsten Start in die Saison. Gibt es Licht am Ende ...
 
Im Wald sind zahlreiche Jungpflanzen durch die anhaltende Hitze und Trockenheit 2018 abestorben.
Foto: S. Loboda

Um den Planungsspielraum für die kommende Frühjahrspflanzung zu erweitern, ist die Antragsfrist zur Förderung von Kulturmaßnahmen auf den 15. Februar 2019 verlängert worden. Es sind auch Zuwendungen für Nachbesserungen bei ...
 
Foto: Rainer Soppa

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin gut. Die Holzindustrie produziert auf hohem Niveau. Wie reagieren die Rundholzmärkte?   Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni etwas gesunken. Die Manager schätzen zwar ...
 
Foto: Philine Feil

Aus diversen Studien und Erfahrungsberichten wissen wir: „Wald wird nicht verkauft, sondern vererbt“. Was kennzeichnet die „neue“ Generation? Teilergebnisse einer Thünen-Befragung deuten Trends in der „Kopf-stärksten“ Eigentumsgrößenklasse an.   In ...
 
Mark von Busse.
Foto: DFV/M. Kühling

Mark-Stanislaus von Busse vollendet am 24. März 2018 sein 70. Lebensjahr. Mit seiner Frau wohnt er in Groß Schneen bei Göttingen und erfreut sich als sehr aktiver Pensionär bester Gesundheit! ...
 
FVS: Als bedienerfreundlich und intuitiv erlernbar beschreiben die Mitarbeiter der Geschäftsstelle die Software von SAVCOR. Die Optik und die Bedienung sind an die bekannten Office-Anwendungen angelehnt.
Foto: Rainer Soppa

Mit fast 60 Forstbetriebsgemeinschaften sowie kommunalen und privaten Forstbetrieben zählt die FVS zu den größten ihrer Art in Deutschland.
 
Fotos: Jochen Reinstorf

Damit sich junge Forstpflanzen unbeschadet entwickeln können, wäre ein angepasster Wildbestand die einfachste Lösung. Das ist leider nicht überall gegeben, sodass oft keine andere Wahl bleibt, die Pflanzen mit einem ...
 
Foto: Jochen Reinstorf

Insgesamt sind die aktuelle Lage und die Aussichten für die Holzindustrie und damit für die Rundholzmärkte weiterhin sehr gut.
 
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