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Das aktuelle Heft. Deutscher Waldbesitzer

Die aktuelle Ausgabe vom Deutschen Waldbesitzer mit folgenden Themen:

  • Wildlinge für den eigenen Wald

  • Trendwende beim Nadelstammholz

  • Wie sieht der Wald in Zukunft aus?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was war das für ein Jahr? Sollte man es gleich aus seiner Erinnerungen streichen? Vieles aus diesem außergewöhnlichen Jahr wird noch lange in Erinnerung bleiben und das sollte es auch. Der erste Lockdown hat zumindest in meiner Wahrnehmung dazu geführt, dass die Menschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen und bewusster einkaufen und reisen. Leider scheint sich das wieder zu relativieren.
In der aktuellen Situation gibt es Gewinner wie z. B. die Onlinehändler und Verlierer, wie die Gastronomie und die Kultur. Die Waldbesitzenden gehören eindeutig zu den Verlierern, sind sie doch gleich zweimal betroffen – von der Pandemie und den Auswirkungen der nun schon über Jahre andauernden Trockenheit und den überall sichtbaren Folgen.
Es gibt aber auch Lichtblicke. Entgegen der sonst üblichen Abschwächung im Herbst sind die Nadelschnittholzpreise in Deutschland im Oktober auf breiter Front gestiegen und lagen 7 bis 20 % über denjenigen des Vorjahresmonats.
Und bei den Förderungen – wir sollten besser von Ausgleichsleistungen sprechen – tut sich auch etwas. In Hessen z. B. werden Wiederbewaldungen künftig mit einer Förderquote von bis zu 95 % unterstützt. Dabei haben auch Baumarten wie die Douglasie und die Roteiche einen Platz.
Beim Ausgleich für die vielen anderen Leistungen, die vom Wald und den Waldbesitzern erbracht werden, scheint sich ebenfalls etwas zu bewegen. Scheuen Sie sich nicht, diese Gelder auch einzufordern, denn wie heißt es so schön: Was nichts kostet, ist nichts wert. Unser Wald ist aber wertvoll, auch für die Nichtwaldbesitzer. In diesem Sinne bleiben Sie gesund.
Ihr Rainer Soppa
Chefredakteur Deutscher Waldbesitzer

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