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Das aktuelle Heft. Deutscher Waldbesitzer

Die aktuelle Ausgabe vom Deutschen Waldbesitzer mit folgenden Themen:

  • Bekämpfung der Nonne

  • Klimawandel

  • Holzmarkt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man aktuell mit offenen Augen durch Deutschland reist und sich die Wälder anschaut, wird einem angst und bange. Der breiten Masse sind mögliche Folgen der aktuellen Situation in keinster Weise bewusst. Ganz im Gegenteil, es wird von einigen Naturschützern weiter gegen „Monokulturen“ gehetzt und übersehen, was alles an einem gesunden und produktiven Wald hängt. Hier ein Satz von der Homepage des NABU: Mancherorts mag der Waldumbau hin zu einem standorttypischen Laub(Misch-)wald durch die Feuer sogar begünstigt werden, weil nun schneller gehandelt werden muss. Das klingt schon sehr zynisch, besonders von Leuten, die ihr Geld nicht im Wald verdienen. Aber nicht nur Feuer bedroht die Wälder, sondern noch vielmehr Insekten und andere Schadorganismen. Die Frage „Waldschutz ja oder nein?“ stellt sich den allermeisten Waldbesitzern und Praktikern nicht, da ihnen bewusst ist, dass es Jahrzehnte dauert, bis ein neuer Wald all seine Funktionen wieder erfüllen kann. Dazu gehört auch die Speicherung von enormen Massen an CO2 (siehe S. 47).
Wenn es dann um finanzielle Unterstützung geht, erkennt man schnell, dass es oft nur halbherzige Absichtserklärungen der Politiker sind oder bürokratische Hemmnisse verhindern, dass viele mögliche Förderungen beim Empfänger ankommen – lesen Sie hierzu das Interview auf Seite 12.
In den sozialen Medien lauten die Zauberworte Sharing und Posten. Das geht aber auch mit einer klassischen Zeitschrift aus PEFC-zertifiziertem Papier. Schicken Sie doch Ihr Exemplar des Deutschen Waldbesitzers mit einem erläuternden Brief an Ihren Landtags- bzw. Bundestagsabgeordneten – in der Hoffnung, dass beides gelesen wird.

Ihr Rainer Soppa
Chefredakteur Deutscher Waldbesitzer

Rainer Soppa

Artikel aus der Deutscher Waldbesitzer Redaktion

Foto: IKEA Deutschland/André Grohe

Der schwedische Möbelkonzern ändert seine Strategie: Bis zum Jahr 2020 soll das Holz für IKEA-Möbel nur noch aus FSC-zertifizierten Wäldern stammen.
 
Foto: Heinrich Höllerl

Die aktuelle Geschäftslage der Laubholzsägewerke wird von diesen als unverändert gut bis befriedigend eingeschätzt. Im ersten Halbjahr 2018 wurde weniger Laubschnittholz exportiert, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Beim stark exportlastigen Buchenschnittholzmarkt ...
 
Foto: Heinrich Höllerl

Die Sturmholzmenge durch den Sturm Friederike wird mittlerweile auf 18 Mio. Fm geschätzt und damit deutlich höher, als viele Forstbetriebe erwartet hatten. Die letzten offiziellen Zahlen lagen noch bei etwa ...
 
Foto: Sepp Keller

Zwangsanfälle durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer belasten die Rundholzmärkte, beim Nadelholz durch ein großes Angebot und beim Laubholz durch einen gebremsten Start in die Saison. Gibt es Licht am Ende ...
 
Im Wald sind zahlreiche Jungpflanzen durch die anhaltende Hitze und Trockenheit 2018 abestorben.
Foto: S. Loboda

Um den Planungsspielraum für die kommende Frühjahrspflanzung zu erweitern, ist die Antragsfrist zur Förderung von Kulturmaßnahmen auf den 15. Februar 2019 verlängert worden. Es sind auch Zuwendungen für Nachbesserungen bei ...
 
Foto: Rainer Soppa

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin gut. Die Holzindustrie produziert auf hohem Niveau. Wie reagieren die Rundholzmärkte?   Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni etwas gesunken. Die Manager schätzen zwar ...
 
Foto: Philine Feil

Aus diversen Studien und Erfahrungsberichten wissen wir: „Wald wird nicht verkauft, sondern vererbt“. Was kennzeichnet die „neue“ Generation? Teilergebnisse einer Thünen-Befragung deuten Trends in der „Kopf-stärksten“ Eigentumsgrößenklasse an.   In ...
 
Mark von Busse.
Foto: DFV/M. Kühling

Mark-Stanislaus von Busse vollendet am 24. März 2018 sein 70. Lebensjahr. Mit seiner Frau wohnt er in Groß Schneen bei Göttingen und erfreut sich als sehr aktiver Pensionär bester Gesundheit! ...
 
FVS: Als bedienerfreundlich und intuitiv erlernbar beschreiben die Mitarbeiter der Geschäftsstelle die Software von SAVCOR. Die Optik und die Bedienung sind an die bekannten Office-Anwendungen angelehnt.
Foto: Rainer Soppa

Mit fast 60 Forstbetriebsgemeinschaften sowie kommunalen und privaten Forstbetrieben zählt die FVS zu den größten ihrer Art in Deutschland.
 
Fotos: Jochen Reinstorf

Damit sich junge Forstpflanzen unbeschadet entwickeln können, wäre ein angepasster Wildbestand die einfachste Lösung. Das ist leider nicht überall gegeben, sodass oft keine andere Wahl bleibt, die Pflanzen mit einem ...
 
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