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Das aktuelle Heft. Deutscher Waldbesitzer

Die aktuelle Ausgabe vom Deutschen Waldbesitzer mit folgenden Themen:

  • Heizen mit Holz

  • Sturm – Dürre – Borkenkäfer

  • Der Holzmarkt Ende 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Sommer ist vorbei und die Probleme der Forstwirtschaft drohen aus dem Fokus der Öffentlichkeit zu rutschen. In den letzten Wochen haben wir feststellen müssen, dass die Mühlen der politischen Unterstützung langsam malen. Das Argument der Existenzgefährdung verfängt nicht. Spätestens seit den jüngsten Landtagswahlen ist klar, dass die Probleme der Primärproduzenten von der städtischen Bevölkerung anders bewertet werden als von den unmittelbar Betroffenen. Wir müssen der Gesellschaft verdeutlichen, dass es hier nicht nur um die Waldbesitzer, sondern um die Existenz des Lebensraums Wald für Tiere, Pflanzen und Menschen geht. Die Folgen des Klimawandels, der dem Wald massiv zusetzt, werden von den Waldbesitzern getragen, die bereits seit Jahrzehnten mit dem Waldumbau befasst sind. Dieser aber wird nicht in absehbarer Zeit abgeschlossen sein; wir müssen in Waldgenerationen denken, planen und handeln. Das fällt vielen Menschen jedoch schwer. Genauso ist die Buche nicht das Allheilmittel. Der Sommer hat gezeigt, dass auch sie stark unter der Trockenheit gelitten hat. Um den Wald dem Klimawandel anzupassen, benötigen die Waldbesitzer mehr Entscheidungsspielraum, mehr Baumarten und Diversifizierungsmöglichkeiten, ohne dogmatischen Argumente, die lediglich in schwarz und weiß unterscheiden. Nicht zuletzt sei aber auch allen Waldbesitzern gesagt, die einfach nur so weiter machen wollen, dass sie grob fahrlässig handeln, wenn sie Fichten auf Standorten pflanzen, die heute schon zu trocken sind – grob fahrlässig gegenüber den eigenen, aber auch allen anderen Nachkommen. Wir müssen gemeinsam mit allen Akteuren nachhaltige Lösungen finden, die nicht ausschließlich der Waldbesitzer tragen kann.

Ihr Karsten Spinner, Leiter Geschäftsbereich Forstwirtschaft der AGDW – Die Waldeigentümer

Artikel aus der Deutscher Waldbesitzer Redaktion

Foto: Heinrich Höllerl

Die aktuelle Geschäftslage der Laubholzsägewerke wird von diesen als unverändert gut bis befriedigend eingeschätzt. Im ersten Halbjahr 2018 wurde weniger Laubschnittholz exportiert, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Beim stark exportlastigen Buchenschnittholzmarkt ...
 
Foto: Heinrich Höllerl

Die Sturmholzmenge durch den Sturm Friederike wird mittlerweile auf 18 Mio. Fm geschätzt und damit deutlich höher, als viele Forstbetriebe erwartet hatten. Die letzten offiziellen Zahlen lagen noch bei etwa ...
 
Foto: Sepp Keller

Zwangsanfälle durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer belasten die Rundholzmärkte, beim Nadelholz durch ein großes Angebot und beim Laubholz durch einen gebremsten Start in die Saison. Gibt es Licht am Ende ...
 
Im Wald sind zahlreiche Jungpflanzen durch die anhaltende Hitze und Trockenheit 2018 abestorben.
Foto: S. Loboda

Um den Planungsspielraum für die kommende Frühjahrspflanzung zu erweitern, ist die Antragsfrist zur Förderung von Kulturmaßnahmen auf den 15. Februar 2019 verlängert worden. Es sind auch Zuwendungen für Nachbesserungen bei ...
 
Foto: Rainer Soppa

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin gut. Die Holzindustrie produziert auf hohem Niveau. Wie reagieren die Rundholzmärkte?   Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni etwas gesunken. Die Manager schätzen zwar ...
 
Foto: Philine Feil

Aus diversen Studien und Erfahrungsberichten wissen wir: „Wald wird nicht verkauft, sondern vererbt“. Was kennzeichnet die „neue“ Generation? Teilergebnisse einer Thünen-Befragung deuten Trends in der „Kopf-stärksten“ Eigentumsgrößenklasse an.   In ...
 
Mark von Busse.
Foto: DFV/M. Kühling

Mark-Stanislaus von Busse vollendet am 24. März 2018 sein 70. Lebensjahr. Mit seiner Frau wohnt er in Groß Schneen bei Göttingen und erfreut sich als sehr aktiver Pensionär bester Gesundheit! ...
 
FVS: Als bedienerfreundlich und intuitiv erlernbar beschreiben die Mitarbeiter der Geschäftsstelle die Software von SAVCOR. Die Optik und die Bedienung sind an die bekannten Office-Anwendungen angelehnt.
Foto: Rainer Soppa

Mit fast 60 Forstbetriebsgemeinschaften sowie kommunalen und privaten Forstbetrieben zählt die FVS zu den größten ihrer Art in Deutschland.
 
Fotos: Jochen Reinstorf

Damit sich junge Forstpflanzen unbeschadet entwickeln können, wäre ein angepasster Wildbestand die einfachste Lösung. Das ist leider nicht überall gegeben, sodass oft keine andere Wahl bleibt, die Pflanzen mit einem ...
 
Foto: Jochen Reinstorf

Insgesamt sind die aktuelle Lage und die Aussichten für die Holzindustrie und damit für die Rundholzmärkte weiterhin sehr gut.
 
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