Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 10/2022 jetzt mit folgenden Themen:

Wald und Wild: Dem Rebhuhn helfen – aber richtig!

Wald und Wild: Aktualisierung der Wildschadenskonvention

Verbände und Tagungen: 35. Kongress für Jagdwissenschaft und Wildbiologie

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Martin Steinfath, Redaktionsleiter forstpraxis.de
Foto: dlv

vielerorts gefährden Verbiss, Fege- und Schälschäden die waldbaulichen Entwicklungsziele von Wäldern oder machen sie sogar unmöglich. Die pauschale Abgeltung von Wildschäden hat sich in der Praxis nicht bewährt. Deswegen hat der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) bereits 2013 eine Konvention zur einfachen Bewertung von Wildschäden im Falle des Schadensersatzes im Vorverfahren vorgelegt, die nunmehr aktualisiert wurde. Wir stellen die neu aufgelegte Konvention in diesem Heft ab S. 30 vor.

Bundesweit zeigen sich enorme Bestandsrückgänge beim Rebhuhn. Alleine im Zeitraum von 2004 bis 2016 wurde ein Rückgang von mehr als 50 % nachgewiesen. Wie kann dem Hühnervogel geholfen werden? Was Hoffnung macht, ist der Umstand, dass beim Rebhuhnschutz Gemeinsamkeiten von Jagd und Naturschutz sichtbar sind. Lesen Sie mehr dazu und zu weiteren aktuellen Projekten aus der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Nordrhein-Westfalen ab S. 19 in dieser AFZ-DerWald.

In Baden-Württemberg wurden vor mehr als 60 Jahren per Verordnung fünf Rotwildgebiete ausgewiesen, um die Interessen von Rotwild, Forst- und Waldwirtschaft bestmöglich zu vereinbaren. Nun wird diskutiert, ob die Populationen in derartigen Gebieten zu sehr voneinander isoliert sind und ob noch ein hinreichender genetischer Austausch innerhalb und zwischen den Populationen gegeben ist. Nach welchen Mustern diese Debatte abläuft und welche homogenen Gruppen sich mit welchen Narrativen an dieser Kontroverse beteiligen, lesen Sie auf S. 39.

Ihr Martin Steinfath,
Chefredakteur AFZ-DerWald