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Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 2/2020 jetzt mit folgenden Themen:

  • Waldnaturschutz: Vegetation im Naturwaldreservat
  • Kiefer: Wachstum im trockenen Klima
  • Waldinventuren: Forsteinrichtung mit Drohnen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zum Jahresbeginn 2020 hat der neu gegründete Landesforstbetrieb ForstBW in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts seinen Betrieb aufgenommen. Das Kerngeschäft des Betriebs ist die Pflege und die Bewirtschaftung des 320.000 ha landeseigenen Waldes in Baden-Württemberg. In Zeiten des Klimawandels und der vielfach steigenden Anforderungen an den Wald vertraue das Land auf ein modernes und innovatives Unternehmen, das im Staatswald die Herausforderungen der Zukunft meistern werde, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums Ländlicher Raum vom 2. Januar dieses Jahres. Dass dies so wie vorgesehen eintreten kann, dafür sollen die 1.800 Mitarbeiter sorgen, die bei ForstBW arbeiten. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie die anstehenden Aufgaben erfolgreich erledigen. Wie und in welcher Form dies geschehen wird, davon werden wir in einem Schwerpunktheft im Frühjahr ausführlich berichten. Eine Daueraufgabe nicht nur in Baden-Württemberg ist es, den Wald zu strukturreichen und stabilen Mischwäldern zu entwickeln. In einem Modellprojekt im Thüringer Wald wird daher untersucht, in welcher Weise dies langfristig und waldbautechnisch funktionieren kann. Seit sechs Jahren ist das Projekt durch ThüringenForst etabliert und wird fachübergreifend unterstützt. Ausgangspunkt war der Orkan „Kyrill“ im Jahr 2007 und die daraus entstandenen etwa 6.300 ha Kahlflächen in den Hoch- und Kammlagen des Thüringer Waldes. Mehr dazu in dem Beitrag auf S. 17.

Viel Freude beim Lesen und reichen Erkenntnisgewinn wünscht

Martin Steinfath, Chefredakteur AFZ-DerWald

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Abb. 1: Die im Projekt BY-CS-UAV eingesetzte RTK-Drohne beim Aufstieg über das Kronendach eines Fichtenreinbestandes im bayerischen Tertiärhügelland
Foto: E. A. Thurm

In Bayern wird derzeit im Rahmen eines FNR-Projektes der Einsatz von UAV-Technologie (umgangssprachlich „Drohnen“) zur Durchführung einer Waldinventur in der Praxis erprobt.
 
Peter Martensen, IG BAU (links), Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte), Dirk Schäfer, BDF (rechts)
Foto: BDF

Unter dem Motto: "Streiten und Nachdenken" fand in Wolfsburg das vom BDF und der IG Bau veranstaltete Forum Wald und Klima statt.
 
Abb. 2: Der Ginkgo (Ginkgo biloba) im Schlosspark Riesa-Jahnishausen
Fotos: A. Roloff

Es werden Kandidatenvorschläge für Nationalerbe-Bäume gesammelt, für die Pflege-, Schutz- und Umfeld-Maßnahmen aus Sondermitteln gefördert werden können.
 
Während der Fahrt sah man große Flächen, die durch Waldbrände vernichtet wurden.
Foto: C. Brüggemann

Ende August 2019 begaben sich 30 Leser der Fachzeitschriften des Deutschen Landwirtschaftsverlags auf Entedeckungstour durch den Westen Kanadas.
 
Abb. 1: Aufarbeitung von Sturm- und Käferholz; hier ist Schnelligkeit gefragt.
Foto: KlRfö Westerhof

Die betriebliche Steuerung nach Kalamitäten setzt die Analyse der Ursachen, der laufenden Prozesse und der getroffenen Entscheidungen voraus. Sie können in einen betriebsspezifischen Leitfaden für Schadereignisse münden.
 
Abb. 1: Sturm, Trockenheit und Käfer haben der Fichte in Deutschland stark zugesetzt.
Foto: B. Hosius

Wie können Probleme der Verjüngung und Wiederaufforstung von Schadflächen fachkundig analysiert und zukünftige Entscheidungen auf forstwissenschaftlich fundierter Grundlage gefällt werden?
 
Abb. 1: Derzeit gibt es zwei mechanische Fällkeile mit Schlagschrauberantrieb, die das KWF-Profi-Prüfsiegel haben: der TR 30-AQ von Forstreich und der ValFast von BaSt-Ing.
Foto: WBS Kelheim

In den letzten Jahren haben einige Firmen Weiterentwicklungen hin zu hydraulischen und mechanischen Fällkeilen auf den Markt gebracht, die auf Anwenderseite auch gut nachgefragt werden.
 
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil
Quelle: Archiv

Am 4. September 2019 jährte sich der Todestag von Prof. Dr. h. c. Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil, Königlicher Preußischer Geheimer Oberforstrat, zum 160. Mal.
 
Straßenbaubeiträge können für die Besitzer angrenzender Waldflächen erhebliche Summen erreichen.
Foto: J. Fischer

Über die Berechnung der Straßenbaubeiträge bei Mehrfacherschließung von Waldflächen hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg jüngst zu entscheiden.
 
Wild wachsende Orchideen im Osterzgebirge: In den zurückliegenden Jahrzehnten hat sich die Bereitstellung von Naturschutzleistungen zunehmend weg von einem Natur- und hin zu einem Umverteilungsparadies entwickelt.
Foto: P. Deegen

Ein erheblicher Teil forstlicher Güter und Leistungen wird nicht auf Märkten, sondern mittels Politik angeboten und nachgefragt. Dazu gehören Biodiversität, Klimaschutz und weitere Ökosystemleistungen.
 
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