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Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 11/2020 jetzt mit folgenden Themen:

  • Waldschutz: Die Waldschutzsituation 2019/2020
  • Umschau: Deutscher Waldpreis 2020
  • Waldökologie: Stabilisierung durch Bodenschutzkalkung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie haben es sicher schon bemerkt: Unsere diesjährige Waldschutzausgabe erscheint mit der Ausgabe 11 deutlich später als gewohnt. Die Corona-Krise und die aktuelle Waldschutzsituation in den Ländern sind auch an unseren Redaktionsroutinen nicht spurlos vorbeigegangen. Umso mehr freue ich mich, Ihnen mit dieser AFZ-DerWald unser neues Waldschutzheft in gewohnter Qualität präsentieren zu können. Was war los in unseren Wäldern im Waldschutzjahr 2019? Die Ergebnisse der einzelnen Berichte lesen sich wie eine Fortsetzungsgeschichte: So wie im Vorjahr sorgten anhaltende Wetterextreme im Hinblick auf eine Vielzahl forstlicher Schaderreger für gute Startbedingungen. Allen voran profitierten die (Fichten-)Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher von der herrschenden Situation. Des Weiteren haben Schäden durch die lange Trockenphase und das daraus resultierende Wasserhaushaltsdefizit zugenommen. Vor allem die Buche, aber auch andere Laubbaumarten wie Eichen und Birken, haben unter den extremen Bedingungen gelitten. Nahezu flächendeckend waren teils erhebliche, wenn nicht gar bestandsbedrohende Absterbeerscheinungen in Buchenbeständen zu beobachten, sodass uns die Rotbuche als vermeintlicher Hoffnungsträger im Klimawandel zunehmend Sorgen bereitet. Auch die Rußrindenkrankheit an Ahorn hat sich weiter ausbreiten können. So konnte 2019 erstmals für Mecklenburg-Vorpommern der Nachweis dieses pilzlichen Schaderregers erbracht werden. Die ausführlichen Ergebnisse lesen Sie in dieser Ausgabe ab S. 12. In Zukunft werden wir unseren Waldschutzschwerpunkt in der Ausgabe 9 von AFZ-DerWald veröffentlichen, um dem steigenden Arbeitsaufkommen im Waldschutzmeldewesen gerecht werden zu können.

Ihr
Jörg Fischer, Redakteur AFZ-DerWald

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Max Reger (rechts) ist seit Anfang des Jahres kommissarischer Vorstandsvorsitzender der ForstBW AöR, er war zuvor Landesforstpräsident der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und Leiter des Landesbetriebs ForstBW. Felix Reining ist seit 1. 1. 2020 Vorstand der ForstBW AöR. Zuvor war er Geschäftsführer beim Landesbetrieb ForstBW und stellvertretender Landesforstpräsident.
Foto: ForstBW

Im AFZ-Interview äußern sich die ForstBW-Vorstände Max Reger und Felix Reining zur Neugründung des Unternehmens in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
 
Kaum ein Thema wird so emotional und oft auch unsachlich diskutiert wie Windkraftanlagen im Wald.
Foto: Rainer Soppa

Der Bau von Windenergieanlagen erfordert oft auch eine waldrechtliche Umwandlungsgenehmigung. Dabei kann wegen der Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes die behördliche Zuständigkeit unklar sein.
 
Nordische Fichtenborkenkäfer: Die im Zuge des Monitorings gefangenen Ips duplicatus werden im Labor stets bestätigt, um eine hohe Qualität des Monitorings sicherzustellen.
Foto: F. Stahl/LWF

Der Nordische Fichtenborkenkäfer galt bisher in Bayern als ausgestorben oder verschollen. Untersuchungen zeigen nun, dass die Art auch in Bayern weit verbreitet ist.
 
Abb. 3: Holger Sturhan bei der Unterweisung: Vor jedem Einsatz ist eine Person auf dem Boden in den Notsteuerbetrieb beziehungsweise den Notablass einzuweisen. Übungen sind dabei unerlässlich.
Foto: H. Sturhan

Fahrbare Hubarbeitsbühnen erleichtern die Arbeit in der Höhe und sind sicherer als Leitern und Seilklettertechnik. Was ist beim Einsatz eines Hubsteigers zu beachten?
 
Referent Prof. Hermann Spellmann, Leiter der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, in der voll besetzten Paulinerkirche in Göttingen.
Foto: P. Heller

Zu aktuellen Waldgeschehnissen gab es an der Universität Göttingen eine öffentliche Vortragsreihe „Wald(w)ende – ein forstwissenschaftlicher Blick auf aktuelle Walddiskussionen“.
 
Gespräche mit Waldbesuchenden gehören für Forstleute zum Berufsalltag.
Foto: Landesforsten RLP

Bürger und Bürgerinnen, die die Bewirtschaftungsweise infrage stellen oder aus Sorge um den Wald Unverständnis und Kritik äußern – damit beschäftigt sich die Seminarreihe „Wie man in den Wald hineinruft...“.
 
Exkursion in den Nationalpark Hainich im Rahmen der Abschlussveranstaltung
Foto: Silke Lunnebach

Im Mittelpunkt des Projekts "Speicherwald" stand die Kommunikation über die zahlreichen Funktionen von Wäldern mit natürlicher Entwicklung und deren Bedeutung für Klima, Mensch und Natur.
 
Matthias Hümpfner ist staatlich geprüfter Forsttechniker und leitet ein Forstrevier im Freiherr v. Thüngen'schen Forstamt Weißenbach.
Foto: M. Friedrich

Matthias Hümpfner leitet als staatlich geprüfter Forsttechniker ein Forstrevier des Freiherr v. Thüngen'schen Forstamtes, eines der traditionsreichsten Waldbesitztümern Unterfrankens.
 
Abb. 1: Die im Projekt BY-CS-UAV eingesetzte RTK-Drohne beim Aufstieg über das Kronendach eines Fichtenreinbestandes im bayerischen Tertiärhügelland
Foto: E. A. Thurm

In Bayern wird derzeit im Rahmen eines FNR-Projektes der Einsatz von UAV-Technologie (umgangssprachlich „Drohnen“) zur Durchführung einer Waldinventur in der Praxis erprobt.
 
Peter Martensen, IG BAU (links), Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte), Dirk Schäfer, BDF (rechts)
Foto: BDF

Unter dem Motto: "Streiten und Nachdenken" fand in Wolfsburg das vom BDF und der IG Bau veranstaltete Forum Wald und Klima statt.
 
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