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Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 15/2020 jetzt mit folgenden Themen:

  • Waldbau: Eichensaatgutbestände sichern
  • Forstbetrieb: Neue Wege in der Forsteinrichtung
  • Betriebswirtschaft: Produktivität von Seilkrananlagen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Einführung einer geregelten, planmäßigen und nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder war die Grundlage für die moderne Forstwirtschaft, wie wir sie heute kennen, und die Geburtsstunde der Forsteinrichtung. Forsteinrichtung und Forstinventur bilden damit die Basis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Heutzutage hat die Forsteinrichtung nicht nur die nachhaltige Holznutzung, sondern vielmehr alle vom Wald wahrzunehmenden Funktionen planerisch zu berücksichtigen. Doch mit welchen Methoden? Für die Erfassung des Waldzustands steht neben der klassischen Bestandesinventur seit einigen Jahrzehnten auch die permanente Kontrollstichprobe (Betriebsinventur) zur Verfügung. Die kombinierte Durchführung beider Verfahren ist aufgrund ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile wünschenswert, scheitert jedoch in vielen Forstbetrieben an den hohen Kosten. Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe von AFZ-DerWald stellt einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma vor. Mehr dazu ab S. 27.

Doch lassen Sie uns zuvor auf den Themenkomplex „geprüftes Vermehrungsgut“ eingehen – einen der Bereiche, welcher im Zuge des Waldumbaus sehr wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen wird. Sind eigentlich genügend Eichenbestände vorhanden, die als Ausgangsmaterial für eben solches Vermehrungsgut zugelassen sind? Gibt es gar Potenzial für die Zulassung neuer Saatgutbestände? Wir starten mit den Ergebnissen einer wegweisenden Untersuchung zur Stieleiche. In einer der kommenden Ausgaben geht es dann um die Traubeneiche.

Zu guter Letzt werfen Sie doch einmal einen Blick auf die linke Seite: Die Gewinner des DEUTSCHEN Waldpreises 2020 stehen fest. Wir präsentieren am 29. Juli online die Sieger. Mehr dazu unter www.deutscher-waldpreis.de.

Ihr
Martin Steinfath, Chefredakteur AFZ-DerWald
Martin Steinfath, Redaktionsleiter forstpraxis.de

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Leiterin Sigrid Hagen erklärt den anwesenden Waldpädagoginnen und -pädagogen praxisorientierte Aktionen für Kinder und Jugendliche.
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Am 10. Dezember 2019 waren freiberufliche Waldpädagoginnen und -pädagogen, FÖJler und Festangestellte an das Walderlebniszentrum in Grünwald/ Sauschütt zu einer Multiplikatorenschulung eingeladen.
 
Kann und darf man Wald und seine Ökosystemdienstleistungen monetarisieren?
Foto: M. Steinfath

Kann man Natur und Ökosystemdienstleistungen monetarisieren? Um diese Frage auszuleuchten, ist eine alte Lampe mit neuer Glühbirne nötig: die Waldgesinnung im Sinne der Ethnologie, mit kulturwissenschaftlichem Blick.
 
Abb. 3: Reinbestand der Libanonzeder bei Ermenek; 45 % der Bestände sind mit anderen Nadelbaumarten gemischt.
Foto: M. Šeho

Aktuell stellt sich immer mehr die Frage, mit welchen Baumarten und Herkünften in Zukunft gepflanzt werden soll. Ist die an extreme Klimaverhältnisse angepasste Libanonzeder eine geeignete Alternative?
 
Max Reger (rechts) ist seit Anfang des Jahres kommissarischer Vorstandsvorsitzender der ForstBW AöR, er war zuvor Landesforstpräsident der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und Leiter des Landesbetriebs ForstBW. Felix Reining ist seit 1. 1. 2020 Vorstand der ForstBW AöR. Zuvor war er Geschäftsführer beim Landesbetrieb ForstBW und stellvertretender Landesforstpräsident.
Foto: ForstBW

Im AFZ-Interview äußern sich die ForstBW-Vorstände Max Reger und Felix Reining zur Neugründung des Unternehmens in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
 
Kaum ein Thema wird so emotional und oft auch unsachlich diskutiert wie Windkraftanlagen im Wald.
Foto: Rainer Soppa

Der Bau von Windenergieanlagen erfordert oft auch eine waldrechtliche Umwandlungsgenehmigung. Dabei kann wegen der Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes die behördliche Zuständigkeit unklar sein.
 
Nordische Fichtenborkenkäfer: Die im Zuge des Monitorings gefangenen Ips duplicatus werden im Labor stets bestätigt, um eine hohe Qualität des Monitorings sicherzustellen.
Foto: F. Stahl/LWF

Der Nordische Fichtenborkenkäfer galt bisher in Bayern als ausgestorben oder verschollen. Untersuchungen zeigen nun, dass die Art auch in Bayern weit verbreitet ist.
 
Abb. 3: Holger Sturhan bei der Unterweisung: Vor jedem Einsatz ist eine Person auf dem Boden in den Notsteuerbetrieb beziehungsweise den Notablass einzuweisen. Übungen sind dabei unerlässlich.
Foto: H. Sturhan

Fahrbare Hubarbeitsbühnen erleichtern die Arbeit in der Höhe und sind sicherer als Leitern und Seilklettertechnik. Was ist beim Einsatz eines Hubsteigers zu beachten?
 
Referent Prof. Hermann Spellmann, Leiter der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, in der voll besetzten Paulinerkirche in Göttingen.
Foto: P. Heller

Zu aktuellen Waldgeschehnissen gab es an der Universität Göttingen eine öffentliche Vortragsreihe „Wald(w)ende – ein forstwissenschaftlicher Blick auf aktuelle Walddiskussionen“.
 
Gespräche mit Waldbesuchenden gehören für Forstleute zum Berufsalltag.
Foto: Landesforsten RLP

Bürger und Bürgerinnen, die die Bewirtschaftungsweise infrage stellen oder aus Sorge um den Wald Unverständnis und Kritik äußern – damit beschäftigt sich die Seminarreihe „Wie man in den Wald hineinruft...“.
 
Exkursion in den Nationalpark Hainich im Rahmen der Abschlussveranstaltung
Foto: Silke Lunnebach

Im Mittelpunkt des Projekts "Speicherwald" stand die Kommunikation über die zahlreichen Funktionen von Wäldern mit natürlicher Entwicklung und deren Bedeutung für Klima, Mensch und Natur.
 
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