ABO

Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 10/2018 jetzt mit folgenden Themen:

  • Kann Tropenholz klimaneutral gerechnet werden?
  • Starkholz – Mehrwert durch Dimension und Qualität?
  • Waldkalkung – Ergebnisse der BZE II.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Thema „Wald und Gesundheit“ erfährt aktuell eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Nicht ohne Grund, schließlich verringern Waldaufenthalte den Stress und beeinflussen die emotionale Verfassung der Menschen positiv. Da ist es nur folgerichtig, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Deutschen Waldtage 2018 unter das Motto „Wald bewegt“ stellt. Vom 13. bis 16. September 2018 stehen Sport, Erholung und Gesundheit bundesweit im Mittelpunkt (s. S. 5). „Wald und Gesundheit“ entwickelt sich zunehmend aber auch zum Gegenstand der Forschung. Ansätze, wie z. B. die Gesundheitsförderung durch Wald in Verdichtungsräumen weiter befördert werden kann, lesen Sie auf S. 41. An dieser Stelle möchte ich Sie aber auch schon auf eine Artikelreihe aufmerksam machen, die wir in AFZ-DerWald 16/2018 zum Thema Kur- und Heilwälder veröfentlichen werden.

Themenwechsel: In den Tropenwäldern wird Klimaschutz häufig mit dem Erhalt von Biomasse- und Kohlenstoffvorräten gleichgesetzt. Zumindest in (Natur-)Waldsystemen sollten daher besonders alte Bäume erhalten werden, die eine starke Bindungsleistung aufweisen und gleichzeitig durch ihre Langlebigkeit das Kohlenstoffkapital erhalten. Die Artikelreihe zum Beginn dieses Heftes thematisiert das internationale Klimaschutz-Programm REDD+ und geht zudem der Frage nach, ob sich auch in Tropenwäldern die Kohlenstoffbilanz durch die Anrechnung von CO2-Substitutionseffekten und Holzproduktspeichern ins Positive kehren lässt.

Viel Freude beim Lesen und reichen Erkenntnisgewinn wünscht

Ihr

Martin Steinfath, Chefredakteur AFZ-DerWald

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Digitalisierung in der Forstwirtschaft - Digitaler Zwilling
Foto: INTEND Geoinformatik GmbH

Die Digitalisierung hält auch in der Forstwirtschaft immer mehr Einzug. Doch welche Rolle spielen digitale Technologien im forstlichen Tagesgeschäft?
 
Abb. 1: Entnahme eines Bohrkerns auf der Fichten-Versuchsfläche
Foto: H. Liesebach

In einer über 50-jährigen Fichten-Versuchsfläche wird nach Fichten gesucht, die unterschiedlich auf Trockenheit reagieren.
 
Insekten an Edelkasstanie: Esskastanienbohrer
Foto: Mößnang

Die Edelkastanie wird im Zuge eines klimatoleranten Waldumbaus als alternative Baumart angesehen. Welche Rolle spielen Insekten an unserem aktuellen Baum des Jahres?
 
Das Pestruper Gräberfeld im Forstamt Ahlhorn ist ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur im Rahmen von Führungen.
Foto: R. Städing, NLF

Im niedersächsischen Forstamt Ahlhorn verbirgt sich mit dem Pestruper Gräberfeld eines der größten noch erhaltenen Gräberfelder aus der Bronze- und Eisenzeit.
 
Schalenwild-Monitoring: Verbissaufnahme vor Ort
Foto: con terra GmbH

Wald und Holz NRW hat für sein Schalenwild-Monitoring zur Erstellung der notwendigen forstlichen Stellungnahmen kartengestützte Apps entwickelt.
 
"Waldpädagogischer Kalender": Die Gewinnerinnen vor ihrem Kalender (v. l.): Argjira Ukaj und Katja Lernbecher. Die Zielgruppe für die Kalender sind Dritt- und Viertklässler.
Foto: A. Hintz

Am 21. Februar wurden von ForstBW die Siegerinnen eines landesweiten Wettbewerbs gekürt. Ein „Waldpädagogischer Kalender“ war zu gestalten.
 
23 Teilnehmerinnen der Wahlers-Frauentour nach Finnland vor der Verladstelle, von wo aus Ponsse Forwarder und Harvester mit dem Zug abtransportiert werden.
Foto: Wahlers-Dreeke

Die Wahlers-Frauentour 2017 zu Ponsse ins finnische Vieremä stand ganz im Zeichen des hundertjährigen Jubiläums, das die Finnen am 6. Dezember 2017 feierten. Was geboten wurde:
 
Scan für das Herbarium: Nach dem Scannen des getrockneten Pflanzenmaterials wird deutlich, dass die Farben durch den Trocknungsprozess nicht verfälscht werden.
Foto: K. Beyer

Die Anlage eines Herbariums im Rahmen der Ausbildung ist für angehende Förster, Biologen u. ä. oft Pflicht. Aber was ist zu tun, wenn die Zeit einmal knapp wird?
 
Renaturierung der Hochmoore: Langsam verlandender, eingestauter Torfstich
Foto: J. Belz

Die Renaturierung der Hochmoore im Staatswald ist seit langem gemeinsames Anliegen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und der Forstverwaltung und soll zielstrebig vorangetrieben werden. Ein Beitrag aus der aktuellen AFZ-DerWald.
 
Abb. 4: Revier Hausen, Perlgras-Douglasienforst, 35 Pflanzenarten auf 400 m² Bestandesfläche, ersetzt den natürlichen Perlgras-Buchenwald (s. Abb. 5).
Foto: G. Hofmann

An Beispielen aus dem Fürst Oettingen-Spielberg’schen Waldbesitz wird unterschiedlichen Annahmen zur Pflanzenarten- und Strukturvielfalt in Wirtschaftswäldern nachgegangen.
 
von