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Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 20/2020 jetzt mit folgenden Themen:

  • Baumpflege: Die Esche in der Stadt
  • Baumkunde: Genressourcen der Robinie
  • Waldarbeit: Akku-Kettensägen im Test

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Esche als Waldbaum ist uns allen gut bekannt, nicht nur wegen des Eschentriebsterbens. Doch finden wir Eschen auch im städtischen Raum – z. B. in Parks oder als gewässerbegleitendes Gehölz. Schließlich besitzen Eschen in ihrer Funktion als Stadtbaum durchaus einiges an Potenzial: Sie wachsen sowohl auf feuchten als auch auf trockenen Standorten, was sie vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels besonders interessant macht. Dank ihrer Immissions-, Salz- und Kalktoleranz eignen sie sich – mit Einschränkungen – sogar als Straßenbäume. Im Beitrag ab S. 21 berichtet unser Autor über die Verbreitung der Eschen und ihre Rolle als Baum im urbanen Umfeld.

Vielleicht arbeiten Sie als Baumpfleger ja bereits regelmäßig mit einer Akku-Kettensäge? Dann haben Sie bestimmt schon die Vorteile dieser Geräte für die tägliche Arbeit im und am Baum erkannt. Die Maschinen sind leichter, vergleichsweise lärmarm und produzieren keine Abgase. Durch die – verglichen mit der Waldarbeit – geringe Anzahl an Schnitten pro Tag lässt sich in der Baumpflege mit relativ wenigen Akkuladungen auskommen. Nachdem wir in der letzten Baumpflege-Ausgabe von AFZ-DerWald die aktuelle Akku-Kettensägengeneration der Firma Stihl vorgestellt haben, folgt in dieser Ausgabe nun ein Bericht über die neue Maschine der Marke Husqvarna. Unser Kollege Heinrich Höllerl war in Schweden und hat die Säge für Sie getestet. Machen Sie sich anhand des Berichtes ab S. 42 selbst ein Bild.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Und bleiben Sie gesund!

Ihr
Jörg Fischer, Redakteur AFZ-DerWald

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Abb. 2: Blattfraß mit Verbleib der Mittelrippe am Ast an Jungpflanzen der Baumhasel
Foto: M. Strixner

Die Abteilung Waldschutz der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) hat aus einer Wiederaufforstung mit Baumhasel eine Einsendung von Blattfraßschäden erreicht, die die Breitfüßige Birkenblattwespe verursacht hat.
 
Abb. 1 : Forstpflanzen werden dringend gebraucht.
Foto: NLF

Alle Waldbesitzer wollen und müssen große Teile ihrer Schadflächen so schnell wie möglich wieder aufforsten. Es folgt ein Rückblick auf die Pflanzsaison 2019/2020 aus der Sicht von Pflanzeinkäufern.
 
Seilwindenunterstützte Baumfällung erfolgt erschütterungsfrei und macht die Waldarbeit daher sicherer. Die Entwicklung sicherer Arbeitsverfahren ist aber nur mithilfe einer guten betrieblichen Fehlerkultur möglich.
Foto: SVLFG

Voraussetzung für eine gute betriebliche Fehlerkultur ist, dass alle über unsichere und gefährliche Situationen, die sie bei der Arbeit erlebt haben, offen sprechen können.
 
Kahlfraß eines Laubmischwaldes durch den Schwammspinner mit vollständig befressenen Buchen und einer kaum befressenen Eiche in Hettstadt am 2. Juli 2020. Offensichtlich kamen die Raupen in diesem Jahr mit den Blättern der Buche besser zurecht, da im Juni nur in von Buchen dominierten Laubmischbeständen Kahlfraß beobachtet wurde. Eine sehr ungewöhnliche, bisher nicht beobachtete Situation
Foto: H. Lemme, LWF

Manche Baumarten, wie z. B. Fichte und Kiefer, leiden unter dem Klimawandel, manche wärmeliebenden Baumarten, z. B. die Elsbeere, werden begünstigt. Ähnliches trifft auch auf viele Insektenarten zu.
 
Oualitätskontrolle nach der Bucheckernernte
Foto: J. Frankenfeld

Eignen sich die Nüsse der Rotbuche als Lebensmittel? Warum findet man Bucheckern nicht im Supermarkt? Dies könnte sich in Zukunft ändern und neue Chancen für die Forstwirtschaft bieten.
 
Leiterin Sigrid Hagen erklärt den anwesenden Waldpädagoginnen und -pädagogen praxisorientierte Aktionen für Kinder und Jugendliche.
Foto: M. Kronschnabl-Ritz

Am 10. Dezember 2019 waren freiberufliche Waldpädagoginnen und -pädagogen, FÖJler und Festangestellte an das Walderlebniszentrum in Grünwald/ Sauschütt zu einer Multiplikatorenschulung eingeladen.
 
Kann und darf man Wald und seine Ökosystemdienstleistungen monetarisieren?
Foto: M. Steinfath

Kann man Natur und Ökosystemdienstleistungen monetarisieren? Um diese Frage auszuleuchten, ist eine alte Lampe mit neuer Glühbirne nötig: die Waldgesinnung im Sinne der Ethnologie, mit kulturwissenschaftlichem Blick.
 
Abb. 3: Reinbestand der Libanonzeder bei Ermenek; 45 % der Bestände sind mit anderen Nadelbaumarten gemischt.
Foto: M. Šeho

Aktuell stellt sich immer mehr die Frage, mit welchen Baumarten und Herkünften in Zukunft gepflanzt werden soll. Ist die an extreme Klimaverhältnisse angepasste Libanonzeder eine geeignete Alternative?
 
Max Reger (rechts) ist seit Anfang des Jahres kommissarischer Vorstandsvorsitzender der ForstBW AöR, er war zuvor Landesforstpräsident der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg und Leiter des Landesbetriebs ForstBW. Felix Reining ist seit 1. 1. 2020 Vorstand der ForstBW AöR. Zuvor war er Geschäftsführer beim Landesbetrieb ForstBW und stellvertretender Landesforstpräsident.
Foto: ForstBW

Im AFZ-Interview äußern sich die ForstBW-Vorstände Max Reger und Felix Reining zur Neugründung des Unternehmens in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts.
 
Kaum ein Thema wird so emotional und oft auch unsachlich diskutiert wie Windkraftanlagen im Wald.
Foto: Rainer Soppa

Der Bau von Windenergieanlagen erfordert oft auch eine waldrechtliche Umwandlungsgenehmigung. Dabei kann wegen der Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes die behördliche Zuständigkeit unklar sein.
 
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