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Das aktuelle Heft. AFZ-DerWald

Die AFZ-DerWald Nr. 21/2018 jetzt mit folgenden Themen:

  • WaVerNa-Projekt Vertragsnaturschutz imWald
  • Das 9. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtierstiftung
  • Maßnahmen zur Wildschadensverhütung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während Vertragsnaturschutz in der Landwirtschaft als Erfolgsmodell betrachtet werden kann, stockt die Umsetzung dieses Instrumentes im Wald seit Jahren. Woran liegt das? Waldnaturschutzmaßnahmen werden überwiegend mit ordnungsrechtlichen Instrumenten durchgesetzt oder durch freiwillige, unentgeltliche Selbstverpflichtungen der Waldeigentümer realisiert. Und dies obwohl nach BNatSchG und auch nach den meisten Ländergesetzen bei Naturschutzmaßnahmen vorrangig zu prüfen ist, ob der Zweck auch durch vertragliche Vereinbarungen erreicht werden kann. Die Ausweitung des Vertragsnaturschutzes im Privatwald ist darüber hinaus Ziel der Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung. Im Forschungsprojekt „Vertragsnaturschutz im Wald“ (WaVerNa-Projekt) wurden in den letzten drei Jahren der Status quo sowie die Hemmnisse und Potenziale der Umsetzung von Vertragsnaturschutz im Wald untersucht. Im Mittelpunkt standen waldökologische, ökonomische und rechtliche Erhebungen. In dieser AFZ-DerWald erhalten Sie einen umfangreichen Überblick zum Projekt, dessen Laufzeit 2018 endet.

Um die unterschiedlichen Ziel- bzw. Wertschätzungen von Interessengruppen im Umgang mit Wildtieren miteinander zu vereinbaren, sind mehrere Ansätze denkbar. Wildruhegebiete können eingesetzt werden, um den Wald sowohl als Erholungsraum für Menschen zu nutzen als auch seine Funktion als Lebensraum für Wildtiere anzuerkennen. Mehr dazu auf S. 43.

Viel Freude beim Lesen und reichen Erkenntnisgewinn wünscht

Ihr

Martin Steinfath, Chefredakteur AFZ-DerWald

Artikel aus der AFZ-DerWald Redaktion

Wildruhegebiete ausweisen: Abb. 3: Wintersperrungen als mögliche Maßnahme zur Beruhigung von WRG
Foto: Veronika Wendt

Der Artikel bietet Anregungen für eine zielgerichtete und partizipative Vorgehensweise bei der Ausweisung von Wildruhegebieten (WRG).
 
Das Wasserschloss Dyck zu Jüchen (Rhein-Kreis Neuss)
Foto: Sef Valentijn/pixelio.de

Anlässlich des 30. Jubiläums gibt der Beitrag einen Überblick über Entstehung und Entwicklung der Aktion „Baum des Jahres“.
 
Komplette Schutzbekleidung ist auch bei hochsommerlichen Temperaturen Pflicht – gut, dass der Laubwald ausreichend Schatten spendete.
Foto: A. Wahlers-Dreeke

Am 27. und 28. Juli 2018 fand der erste Grundkurs „Motorsäge und Waldarbeit“ speziell für Frauen bei Wahlers Forsttechnik in Uffenheim statt.
 
Orientierung an der natürlichen Waldgesellschaft
Foto: E. Seizinger

Seit dem 1. Juni ist der neue Deutsche FSC-Standard 3-0 Grundlage für alle neu zu zertifizierenden Forstbetriebe in Deutschland. Im Folgenden werden die wesentlichen Neuerungen und der Prozess vorgestellt.
 
Der Forstminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk, bei der Übergabe der Waldboxen an die ForstBW-Betriebstelle.
Foto: B. Reichle

"Erleben, wie Wald tickt!" - Seit Mai 2017 steht den ForstBW-Betriebsteilen je ein Waldpädagogik-Anhänger „Die Waldbox“ zur Verfügung.
 
Die Veranstaltung fand auf dem und um das Gelände der FVA in Freiburg statt.
Foto: J. Fischer

Am 2. Juli 2018 trafen sich 20 Forstleute aus Baden-Württemberg zu einem regionalen Netzwerktreffen des Jungen Netzwerks Forst (JNF).
 
Die Festveranstaltung fand im historischen Hörsaal des Kaiserin-Friedrich-Hauses statt.
Foto: S. Loboda

Die diesjährige 68. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) vom 24. bis 26. Juni in Berlin stellte den Privatwald in den Mittelpunkt.
 
Waldflächenverluste durch Waldumwandlung sollen durch Kompensationen aufgefangen werden.
Foto: J. Fischer

Das OVG Berlin-Brandenburg hatte über Rechtsschutzmöglichkeiten gegen und die Bemessung von Kompensationsauflagen nach dem Berliner Waldgesetz zu entscheiden.
 
Schritt 1: Demontieren der Anwerfvorrichtung mit dem Anwerfseil
Foto: WBS Kelheim

Wenn bei der Arbeit mit der Motorsäge das Anwerfseil beschädigt wird oder gar reißt, muss es umgehend ausgetauscht werden. Eine Reparaturanleitung in fünf Schritten:
 
Abb. 1: Verlichtete Krone einer erkrankten Rosskastanie in München
Foto: LWF

Eine neue Erkrankung an Rosskastanie wird vom Bakterium Pseudomonas syringae pv. (Pathovar) aesculi (Pae) ausgelöst, das 2007 erstmals in Deutschland nachgewiesen wurde.
 
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