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Corona-Virus verunsichert Rundholzmarkt

Die Schockwelle der Corona-Pandemie arbeitet sich langsam aber sicher von der Bevölkerung über Einzel- und Großhandel und die Produktion bis in die Rohstofferzeugung, sprich die Forstwirtschaft, vor.

Die Einschränkungen im täglichen Leben sind bekannt. Sie wirken, was die Forst- und Holzbranche betrifft, auf die Nachfrage in der Möbelindustrie und auch die Bauindustrie befürchtet trotz eines hohen Niveaus bei den Baugenehmigungen gravierende Einschnitte.

Rundholznachfrage wird sinken

Der Konsum abseits des täglichen Bedarfs bricht ein, die Produktionen müssen zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter teils eingestellt werden. Baustellen stehen, wie im Beispiel Strabag. Das wird am Ende Konsequenzen für die Nachfrage nach Rundholz haben.

Alle Aktivitäten im Wald einstellen

Als erster Verband im deutschsprachigen Raum hat deshalb jetzt der Waldverband Oberösterreich an seine Mitglieder appelliert, alle Aktivitäten im Wald einzustellen und kein Rundholz zu produzieren. Zu unabsehbar sei die Marktlage, um sagen zu können, ob und wie lange der Absatz von Rundholz möglich ist.

Und der Borkenkäfer?

Ziemlich sicher hat der Verband die Rechnung ohne den Borkenkäfer gemacht, der über Corona leicht in Vergessenheit gerät. Ab Anfang April wird er wieder aktiv. Dann muss wieder Rundholz eingeschlagen werden, Corona hin oder her.

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