Kulturen

Containerpflanzen: Ein Begriff – mehrere Systeme

Bearbeitet von Martin Steinfath

Containerpflanzen sind durch ihre positiven Eigenschaften eine Alternative zu wurzelnackten Pflanzen im Klimawandel. Jedoch ist Containerpflanze nicht gleich Containerpflanze. Aus diesem Grund wurden im Zentrum für Wald und Holzwirtschaft des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen vier Anzuchtsysteme verglichen. In AFZ-DerWald 5/2022 sind die Ergebnisse veröffentlicht worden.

Im Klimawandel kommt der ungestörten Wurzelentwicklung von Kulturpflanzen eine entscheidende Rolle zu, da sie die Wasserversorgung der jungen Pflanzen sicherstellt. Aus diesem Grund nehmen die sogenannten Containerpflanzen besonders auf Standorten mit hoher Trockenheitswahrscheinlichkeit in ihrer Bedeutung zu. Für die Verwendung von Containerpflanzen (auch Ballenpflanzen genannt) spricht ein geringerer Pflanzschock, da keine Rodung aus Anzuchtbeeten erfolgt und das Wurzel-Boden-Gefüge erhalten bleibt. Die Wurzel ist vor Austrocknen bei der Pflanzung durch das Substrat im Wurzelballen geschützt, vor allem bei Wässerung des Ballens vor der Pflanzung. Wurzeldeformationen durch falsches Einbringen ins Erdreich werden aufgrund des schützenden Wurzelballens und der leichten Erlernbarkeit der Pflanzmethode weitgehend verhindert.

Den Beitrag in voller Länge lesen Sie in der Printausgabe 5/2022 von AFZ-DerWald oder in unserem Digitalmagazin.

Text: jana melanie hanke, chris kenter, karin müller, martin rogge