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Der deutsche Wald speichert jedes Jahr 8 T CO2 pro Hektar. Um diese Leistung zu erhalten sind klimastabile Mischwälder nötig.

CO2-Honorierung des Waldes muss kommen

Die Waldbäume binden Kohlenstoffdioxid und wirken so gegen den Klimawandel. Um dies auch weiterhin gewährleisten zu können, sollen klimafreundliche Emissionstechnologien gefördert werden. So kann die Leistung des Waldes honoriert werden. Auch der Weltenergierat bestätigt die Bedeutung des Waldes zur Erreichung der Klimaziele.

Die Familienbetriebe Land und Forst sehen sich in ihrer Forderung nach einer Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes durch eine Stellungnahme des Weltenergierats bestätigt. Die von Unternehmen und Behörden getragene Organisation hält negative Emissionstechnologien für unabdingbar, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.

Aufbau und Erhalt klimastabiler Wälder

„Der Weltenergierat stellt fest, dass die ambitioniertesten nationalen Klimapläne derzeit nur Maßnahmen zur Vermeidung von Emissionen umfassen. Der Abbau von umweltschädlichen Gasen durch Senken – wie es auch das Pariser Abkommen vorsieht – sei dagegen noch kaum ein Thema. Die derzeit günstigste Technologie negativer Emissionstechnologien ist laut Bericht die Aufforstung von Wäldern mit rund 5 bis 50 US-Dollar/t CO2. Das muss nun gezielt gefördert werden“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst.

„Der deutsche Wald speichert jedes Jahr rund 8 t CO2/ha. Die dramatische Situation im Wald führt jedoch dazu, dass viele Waldeigentümer ihren Wald künftig nicht mehr pflegen und bewirtschaften können. Daher ist es im Interesse des Klimaschutzes, die Klimaschutzleistung des Waldes zu vergüten und damit den Aufbau und Erhalt klimastabiler Wälder zu stärken“, so Elverfeldt.

 

Was bei uns in Deutschland erst anläuft, funktioniert in anderen Ländern bereits – teilweise. Lesen Sie mehr zur CO2-Honorierung, wie hier in Neuseeland. 

 

Quelle: FABLF

 

Hintergrund:

Die Familienbetriebe Land und Forst sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern, die mit ihren Betrieben für gut 50.000 Unternehmer, Mitarbeiter und Familienmitglieder stehen. Unsere Mitgliedsbetriebe tragen Verantwortung für rund 5 % der land- und forstwirtschaftlichen Fläche in Deutschland. Sie bewirtschaften ihre Flächen nachhaltig und denken in Generationen. Unser Ziel ist es, Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen und das Bewusstsein für die Anliegen von familiengeführten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu stärken. Der Verband setzt sich daher für den Schutz des privaten Eigentums und die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum ein. Im ständigen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit engagieren sich die Familienbetriebe Land und Forst für eine verantwortungsvolle und generationsgerechte Politik.

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