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Clustermanager im Projekt HolzCluster.Eifel nimmt Arbeit auf

Clustermanager im Projekt HolzCluster.Eifel nimmt Arbeit auf

Anfang Juli nahm der Clustermanager Jörg Bühler die Arbeit im Projekt HolzCluster.Eifel auf.
Er wird in Abstimmung mit der Projekt-Steuerungsgruppe und der Leitung des Wald und Holz
Eifel e.V. das gesamte Projekt betreuen. Der ausgebildete Zimmerer und studierte Holzingenieur bringt vielfältige Erfahrungen in das Projekt HolzCluster.Eifel ein. So war er in der Vergangenheit als Entwicklungsingenieur bei einem Verbindungsmittelhersteller und später als Produktmanager in der Holzwerkstoffindustrie tätig. Insbesondere kann er Erfahrungen aus seiner Tätigkeit beim Holzabsatzfonds, der inzwischen abgewickelten Informations- und Marketingorganisation der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, in das Projekt einfließen lassen.
„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Noch häufiger als zuvor steht Holz als nachwachsender Baustoff und Energieträger im Zentrum der Betrachtung. Kooperationen und ein funktionierendes Netzwerk sind dabei die Grundvoraussetzungen zur Erhöhungen der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Hierzu gehören insbesondere die Etablierung des modernen Holzbaus unter Verwendung der verschiedenen veredelten Holzprodukte, wie zum Beispiel Konstruktionsvollholz oder Brettsperrholz. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bildet die berufliche Qualifizierung im Handwerk und an den Hochschulen.“ erklärte Bühler bei seiner Vorstellung.
Nach der gelungen Auftaktveranstaltung im März wurde die Koordinationsstelle aufgebaut und
die neuen Büroräumlichkeiten in Nettersheim bezogen. Im Rahmen des 4. Europäischen Kongresses für energieeffizientes Bauen mit Holz in Köln und auf der in Hannover stattgefundenen Ligna, der Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, konnte das Projekt HolzCluster.Eifel dem Fachpublikum vorgestellt werden. Die nächsten Schritte werden die Erstellung eines Internetauftritts mit einem breiten Informations- und Serviceangebot und die Einrichtung der Arbeitsgruppen zu den einzelnen Themenschwerpunkten sein. Für den Spätsommer wird eine erste Fachveranstaltung zum modernen Ingenieurholzbau, die im Holzkompetenzzentrum Rheinland stattfinden wird, geplant. Informationen zum Projekt und die Kontaktdaten der Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite des Netzwerks www.waldundholzeifel.de.
Das Projekt HolzCluster.Eifel zielt darauf ab, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Holzbranche in der Eifel zu erhöhen und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region zu leisten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Förderung von Innovation und Qualifikation in der Branche und entlang der Produktions- und Wertschöpfungsketten. Das Wirtschaftsgefüge und die Wertschöpfungsketten um Holz als Baumaterial, Werkstoff und Energieträger sollen gestärkt sowie Beschäftigung in der Branche gesichert und ausgebaut werden. Das Vorhaben soll einen Beitrag dazu leisten, die Eifel im Bereich moderner Holzverwendung als eine der führenden Wirtschafts- und Wissensstandorte in NRW, Deutschland und Europa zu etablieren.
Im Projektschwerpunkt „Produktinnovation / Wertschöpfungsketten“ werden insbesondere die Veredelung von Holzprodukten, der moderne Holzbau und eine zeitgemäße energetische
Holzverwendung gefördert. Der Schwerpunkt „Berufliche Qualifikation“ beinhaltet vor allem die Schaffung einer Bildungsplattform für Aus- und Weiterbildungsangebote für das Handwerk
und im Hochschulbereich. Über den Schwerpunkt „Wissenstransfer“ werden die Projektergebnisse in die Branche getragen und es erfolgt ein fachlicher Austausch mit anderen Cluster- und Netzwerkinitiativen in NRW und darüber hinaus.
Neben dem Netzwerk Wald und Holz Eifel e. V. als Projektträger beteiligen sich 27 bedeutende Clusterakteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am Vorhaben HolzCluster.Eifel. Das Projekt wird durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union gefördert.
 
HolzCluster.Eifel

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