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China: Nadelholzimporte stark rückläufig

Die chinesischen Bezüge von Nadelrundholz und -schnittholz sanken im August 2015 im Vergleich zum vergangenen Jahr wertmäßig um 28 % auf etwas über 500 Mio. USD und damit auf den niedrigsten Stand innerhalb der letzten fünf Jahre. Im April des zurückliegenden Jahres kletterte der Wert des importierten Holzes noch auf ein Allzeithoch von beinahe 900 Mio. USD. Der rückläufige Bedarf sowohl an importiertem Holz als auch heimischer Ware resultiert vor allem aus der Abschwächung des chinesischen Wirtschaftswachstums, welches nicht nur verminderte Aktivitäten im Hausbau, sondern auch einen Rückgang im Innenausbau und rückläufigen Einkaufsbedarf an Möbeln zur Folge hatte.
Die stärksten Preisrückgänge waren Stammholz aus Kanada, Neuseeland und Russland zu beobachten, während heimische Sortimente preislich eher stabil tendierten: Die Preise für chinesisches Tannenstammholz sind im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im zweiten Vierteljahr 2015 lediglich um 5 % gesunken. Zwar sind auch die Preise für Schnittholz in den zurückliegenden beiden Jahren gesunken, doch nicht so stark wie die für Rundholz. Der durchschnittliche Importpreis sank im August dieses Jahres im Vergleich zum Maximum im September 2015 um 15 % auf 191 USD/m³. Der stärkste Rückgang war bei den europäischen Herkünften zu verzeichnen, während die Preise für Hemlock und Douglasie vergleichsweise moderat sanken.
HMI/Quelle: WRI

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