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CEPF zur Landwirtschaftspolitik der EU-Kommission nach 2013

Der Zentralverband der Europäischen Waldbesitzer (CEPF) war am 13.7.2012 von der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission geladen, an einer Konferenz zum Thema „Die Gemeinsame Landwirtschaftspolitik bis 2020 – Bestandsaufnahme mit der Zivilgesellschaft“ teilzunehmen. CEPF-Präsident Hubert de Schorlemer betonte, dass der Beitrag der Forstwirtschaft zum Wohlergehen der Gesellschaft noch nicht ganz erkannt ist.

Im Positionspapier des CEPF zu LULUCF (Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft), das am 28.6.2012 veröffentlicht wurde, äußert der CEPF seine Bedenken hinsichtlich des Vorschlags der Kommission zu diesem Thema. Der Zentralverband der Europäischen Waldbesitzer stellt den Vorschlag der Kommission, der über die Vereinbarungen in Durban (November 2011) hinausgeht in Frage. Der CEPF ist ebenso besorgt über die Möglichkeit, dass die Kommission durch delegierte Rechtsakte die Möglichkeit haben soll Einzelbereiche neu zu regulieren, die bereits innerhalb des internationalen Klimaregimes (UNFCCC) verhandelt und angenommen wurden.

In Ergänzung zum Positionspapier hat das CEPF-Sekretariat konkrete Ergänzungsanträge zum Berichtsentwurf an relevante Mitglieder des Europäischen Parlaments herangetragen. Das Ziel dieser Ergänzungsanträge ist es, sicherzustellen, dass die Entscheidungen und Vorgaben zu LULUCF, die von der Kommission gemacht werden, mit denen auf internationaler Ebene übereinstimmen müssen.

Gegenwärtig bereitet das Europäische Parlament eine konsolidierte Fassung des Berichtsentwurfs und der Ergänzungsanträge vor, auf deren Basis der Umweltausschuss Mitte Oktober seine Abstimmung vornimmt.

CEPF

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