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Deutschland als Holzindustriestandort sichern

Deutschland als Holzindustriestandort sichern

Der forst- und jagdpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cajus Caesar MdB, besuchte zusammen mit Lars Schmidt und Norbert Buddendick vom Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland (BSHD) das Sägewerk der EGGER-Gruppe am Standort Brilon.

Caesar, selber über Jahre Revierleiter beim Landesverband Lippe in Nordrhein- Westfalen, informierte sich im Rahmen der BSHD-Sommertour über die Säge- und Holzindustrie in Deutschland. Nach einer Präsentation der Unternehmensgruppe durch Geschäftsführer Andreas Reiterer und dem Leiter Holzeinkauf, Bertram Cramer, folgte eine Werksbesichtigung. Caesar: „Die Entwicklung der Firma EGGER zu einem der größten Holzwerkstoffhersteller Europas ist beeindruckend. Die EGGER-Gruppe steht beispielhaft für die weltweit vorbildliche und innovative Holzindustrie in Deutschland und deren moderne Produkte. Dass solche Unternehmen gerade ländliche Regionen stützen, ist besonders hervorzuheben. Die Politik sollte daher ihr Bestes tun, um Deutschland als Holzindustriestandort zu sichern.“

Schmidt und Caesar waren sich einig, dass dieses Potenzial aber nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen ausgeschöpft werden kann. Darunter fallen laut dem langjährigen Bundestagsabgeordneten vor allem die standortnahe und sichere Rohstoffversorgung: „Viele Betriebe haben große Sorge: Überzogene Naturschutzauflagen bei der Waldbewirtschaftung, weitere Großschutzgebiete aber auch der Waldumbau könnten die Existenz zahlreicher traditioneller Unternehmen der Holzindustrie in Deutschland gefährden.“

Bei dem Treffen ging es auch um aktuelle bundespolitische Themen wie z.B. der Waldstrategie 2020, die in wenigen Tagen veröffentlicht werden soll. „Wir haben es geschafft, Umweltschutz und wirtschaftliche Belange in Einklang zu bringen. Die Waldstrategie 2020 wird ein guter Rahmen für die Forst- und Holzwirtschaft der Zukunft sein“, erläuterte der Fachpolitiker den Grundtenor des Strategiepapiers. Caesar hob vor allem hervor, dass die Bedeutung des Rohstoffes Holz für die ortsnahe Wertschöpfung und ortsnahe  Arbeitsplätze in der neuen Waldstrategie der Bundesregierung genauso zum Ausdruck gebracht wird, wie die Bedeutung für Umweltfreundlichkeit und Klimaschutz. Die nachhaltige Nutzung ist zugleich Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz.

BSHD

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