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Forstkammer Baden-Württemberg: Waldzustand verbessert – Herausforderungen bleiben

Die positiven Ergebnisse des Waldzustandsberichtes 2017 freuen die Waldbesitzenden im Land. „Für sie ist dies eine Bestätigung ihrer stetigen Pflege der Wälder“, betont Forstkammer-Geschäftsführer Jerg Hilt. Dennoch werden die Entwicklungen hinsichtlich des Klimawandels mit Sorge betrachtet.

„Das Verschwinden einer Baumart wie der Esche ist für viele Waldbesitzenden ein dramatischer Verlust“, so Hilt. Die Forstkammer Baden-Württemberg weist in diesem Zusammenhang auf die erhöhten Aufwendungen hin, die bei der Beseitigung instabiler Eschen entlang von öffentlichen Straßen entstehen. Hierfür müssten Lösungen gefunden werden, die nicht allein auf den Schultern der „Baumbesitzer“ ausgetragen werden.

Die Forstkammer begrüßt das klare Bekenntnis von Forstminister Peter Hauk zum Nadelholz. Nachholbedarf sieht der Verband in diesem Zusammenhang bei den Förderprogrammen des Landes. „Hier werden die meisten Nadelholzarten immer noch benachteiligt“, stellt Waldbesitzervertreter Hilt fest. „Wenn wir den zukünftigen volkswirtschaftlichen Holzbedarf decken wollen, müssen die Fördersätze für das aktive Einbringen standortgerechter Nadelbäume an die Laubholzförderung angepasst werden.“

Die Forstkammer Baden-Württemberg vertritt die Interessen der privaten und kommunalen Waldbesitzer des Bundeslandes. In ihrem Eigentum sind insgesamt über 1 Mio. ha.

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

Forstkammer Baden-Württemberg

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