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Aufsichtsrat der BVVG in neuer Besetzung

BVVG: Verkauf von Wald in der Schlussphase

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH ist im Jahr 2014 mit dem Verkauf von selbstständig privatisierbaren Waldobjekten und der unentgeltlichen Übertragung von Naturschutzflächen weit vorangekommen.

Mit dem Verkauf von rund 13.400 ha Wald im Jahr 2014 hat die BVVG den Verkauf von selbstständigen Waldobjekten konsequent fortgesetzt. Von dem im Jahr 2014 privatisierten Wald wurden 10.050 ha begünstigt an Alteigentümer nach dem Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG) verkauft. Die Ausschreibungslose von Wald waren im Durchschnitt 14 ha groß. Zehn Interessenten gaben durchschnittlich je Ausschreibungslos ein Gebot bzw. eine Bewerbung ab. Besonders groß war das Interesse von Alteigentümern, die beim Erwerb Vorrang vor Nichtberechtigten mit Verkehrswertgeboten haben. Damit setzte sich der Trend der Vorjahre fort. Der durchschnittliche Kaufpreis der Verkehrswertverkäufe beträgt 5.445 €/ha (im Vorjahr: 5.302 €/ha).
Im Jahr 2015 steht der Verkauf von weiteren rund 6.200 ha Wald an, vor allem in den Niederlassungen Cottbus, Sachsen und Thüringen.
Übertragung von Naturschutzflächen nahezu abgeschlossen
Die gesetzlich vorgesehene unentgeltliche Übertragung von Naturschutzflächen hat die BVVG als 100-prozentige Tochter des Bundes weitgehend abgeschlossen. Bisher hat sie rund 63.460 ha Naturschutzflächen an die ostdeutschen Bundesländer oder von ihnen benannte Einrichtungen unentgeltlich übertragen, darunter rund 840 ha im Jahr 2014.
Noch 1.057 ha Naturschutzflächen stehen im Freistaat Thüringen für die unentgeltliche Übergabe bereit, die unmittelbar bevorsteht.
BVVG

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