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Aufsichtsrat der BVVG in neuer Besetzung

BVVG beendet in Sachsen Flächenübertragung für den Naturschutz

Mit der unentgeltlichen Übertragung von rund 265 ha Naturschutzflächen von der BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH an den Staatsbetrieb Sachsenforst ist die im Jahr 2006 begonnene Übertragung von Flächen zur Sicherung des Nationalen Naturerbes in Sachsen abgeschlossen.
Die 200 ha Wald und rund 65 ha Acker-, Grünland oder Ödland stellen eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu den bereits im Jahr 2013 übertragenen rund 1.700 ha dar.
Ein Schwerpunkt mit 650 ha übertragenen Naturschutzflächen lag im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Lausitzer Seenland. In der Bergbaufolgelandschaft zwischen Calau in Brandenburg und Görlitz in Sachsen werden Maßnahmen zur Erhaltung, Pflege und Verbesserung von Lebensräumen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten durchgeführt. Auch etwa 50 Wölfe sind in dem Gebiet beheimatet. Das Projekt soll auch als Impuls für die touristische Entwicklung im Lausitzer Seenland dienen.
Grundlage für die unentgeltliche Übertragung von Flächen zur Sicherung des Nationalen Naturerbes ist die Koalitionsvereinbarung von 2005, wonach eine Fläche von insgesamt bis zu 125.000 ha ökologisch besonders wertvoller Flächen zur Sicherung des Nationalen Naturerbes von der Privatisierung auszuschließen und dauerhaft für den Naturschutz zu erhalten ist. Mit dem Flächenerwerbsänderungsgesetz wurde Anfang Juli 2009 die rechtliche Grundlage für die unentgeltliche Übertragung auch der BVVG-Flächen geschaffen.
Die BVVG wird aus ihrem Flächenbestand insgesamt circa 29.000 ha Flächen an die fünf neuen Bundesländer sowie verschiedene Naturschutzträger übergeben; außer in Thüringen ist die Übertragung abgeschlossen.
Die BVVG hat in den neuen Bundesländern derzeit noch rund 197.000 ha landwirtschaftliche sowie etwa 24.000 ha forstwirtschaftliche Flächen in ihrem Bestand.
BVVG

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