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Bundeswehr und THW sollen helfen

Deutschland droht eine heftigere Waldbrandsaison als im Jahr 2019. Die großen Mengen trockenen Käferholzes wirken wie Brandbeschleuniger bei einmal entfachten Bränden. Karlheinz Busen, forstpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, fordert bundesweit den Einsatz der Bundeswehr, um Käferholz aus den Wäldern zu holen.

Der FDP-Forstexperte Karlheinz Busen sieht bei einer weiter anhaltenden Trockenheit große Waldbrände auf das Land zukommen. Hierzu erklärt er:

„In unserer Natur ist es zu trocken. Noch immer ist gerade in unseren Wäldern mit den Folgen der Dürre im vergangenen Jahr zu kämpfen. Die in den vergangenen Tagen lodernden Waldbrände sind erst der Anfang, wenn wir nicht schnell das trockene Käferholz aus den Wäldern holen. Die Bundeslandwirtschaftsministerin macht ihren Job nicht richtig, Julia Klöckner hätte längst handeln können und müssen. Totes Käferholz wirkt in den Wäldern wie ein Brandbeschleuniger. Durch die trockenen Stämme und Äste kann sich ein Feuer explosionsartig auf viele hundert Hektar ausbreiten. Jetzt müssen zügig bundesweit alle entbehrlichen Kräfte von Bundeswehr und THW eingesetzt werden, um das tote Käferholz aus den Wäldern zu holen. Verpassen wir auch diese Chance, besteht bei einer anhaltenden Trockenheit die Gefahr von Waldbränden, wie wir sie in unserem Land noch nie gesehen haben.“

Red./Büro Karlheinz Busen, MdB

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