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Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Hermann Eberhardt

Am 30. März feierte der langjährige Leiter des forstlichen Maschinenbetriebs Ochsenberg, Forstoberamtsrat Hermann Eberhardt (rechts) aus Schalkstetten, nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern erhielt zugleich die höchste deutsche Auszeichnung, das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Auftrag des Bundespräsidenten überreichte Landrat Heinz Seiffert vor zahlreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik die Auszeichnung und würdigte Eberhardt als einen Mann, der sich ganz besonders um unsere Gemeinschaft verdient gemacht habe. Eberhardt sei keiner, der theoretisch erklärt, was man zur Klima-Rettung und zum Schutz von Natur und Umwelt alles besser machen könnte, er hat ein Leben lang Hand angelegt und seine Vorstellungen in die Tat umgesetzt. Auch wenn es gelegentlich nicht allen gefallen hat – er ist seinen Weg gegangen. Als Leiter des Maschinenbetriebs hat Eberhardt Maßstäbe gesetzt in punkto moderner und zukunftsträchtiger Waldbewirtschaftung. Er hat dort eindeutig mehr getan, als es die Pflicht eines Forstbeamten gewesen wäre. Ende Januar 2012 wurde Eberhardt in den Vorruhestand verabschiedet.Bei aller Begeisterung für den Wald hat Eberhardt allen Lockrufen widerstanden, auch kommunal nach Königsbronn zu wechseln. Er war langjähriger Kreisrat im Alb-Donau-Kreis und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, Ortsvorsteher von Schalkstetten und Mitglied im Amstetter Gemeinderat. Neben seinen vielen Aufgaben in den Schalkstetter Vereinen hat Eberhardt auch eine 25-jährige Karriere bei der Sparkasse vorzuweisen. Darüber hinaus hat er wesentlich dazu beigetragen, dass vor acht Jahren die Waldkönigin Baden-Württemberg kreiert wurde. Ernst Häge

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