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Bundesverband Holzpackmittel: Startschuss für neue Branchensoftware ist gefallen

Nach entsprechenden Beschlüssen von Vorstand und Beirat des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) startet jetzt die Entwicklung einer neuen Software zur Berechnung von Exportverpackungen und Kisten.

Der Verband hat mit dem französischen Software-Unternehmen itech einen entsprechenden Lizenzvertrag abgeschlossen und die Finanzmittel zur Vorfinanzierung des Projektes freigegeben.
Mit dem neuen Programm CASE Express können die HPE-Verpackungsbetriebe zukünftig gegenüber ihren Kunden in jedem Einzelfall den Nachweis führen, dass die Statik der Verpackung optimal auf das Transportgut, den Transportweg und die vorgesehenen Umschläge abgestimmt ist. Denn die Software berechnet ausgehend von den Packgutgewichten, der Lage der Schwerpunkte und des gewählten Transportweges die erforderliche Dimensionierung der tragenden Teile.
„So können unsere Mitgliedsunternehmen nachprüfbar darlegen, dass die Ware der Kunden sicher und unbeschadet ihr Ziel erreicht“, erläutert der HPE-Geschäftsführer Jan Kurth. Die Software rechnet nach den aktuellen DIN-Vorschriften unter Verwendung der so genannten Finite-Elemente-Methode, was sie juristisch belastbar und in der Branche einzigartig macht. „Die guten Erfahrungen bezüglich eines statischen Berechnungs-Tools im Bereich der Paletten-Konstruktion haben wir zum Anlass genommen, für die Verpackungsbetriebe ein nutzerfreundliches Äquivalent zu schaffen“, so Kurth.
Die Entwicklung der Software wird von einem HPE-Lenkungskreis eng begleitet. Derzeit laufen bereits Voruntersuchungen zur Bestimmung von Festigkeitskennwerten von Holzwerkstoffen vor und nach der Bewitterung, die ebenfalls in die Software einfließen sollen. Das neue Kistenprogramm soll in rund 18 Monaten einsatztauglich sein.
HPE/DS

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