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Bundesumweltministerium disqualifiziert sich

Der jagd- und forstpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen, erklärt zu den Leitlinien des Bundesumweltministeriums zur Wiederbewaldung Deutschlands, das bei der 93. Umweltministerkonferenz thematisiert wird:

„Die Politik des Bundesumweltministeriums ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Einerseits sollen sich Schädlinge wie der Borkenkäfer in stillgelegten Wäldern in aller Ruhe vermehren können, um im kommenden Jahr noch mehr Wälder kaputt zu machen. Andererseits werden Wildtiere wie Rehe und Hirsche für Waldschäden verantwortlich gemacht. Dabei entsteht aus dem Verbiss durch Wildtiere nicht einmal ein Schaden, lediglich das Wachstum der Wälder wird gehemmt. Dagegen sind Schädlinge wie der Borkenkäfer überhaupt erst verantwortlich dafür, dass 6 Milliarden Bäume nachgepflanzt werden müssen.

Wild und Wald sind untrennbar miteinander verbunden. Jäger und Förster müssen sich miteinander verständigen. Die Umweltminister aber versuchen, Jäger und Förster zu spalten. Beide Gruppen müssen sich gegen diese politische Ideologie stellen.

Das Bundesumweltministerium disqualifiziert sich mit seinen Plänen zur Wiederbewaldung gänzlich. Weder fachlich noch sachlich ist das Haus von Svenja Schulze in der Lage, gute Strategien zum Waldumbau vorzulegen. Svenja Schulze sollte sich besser um das kümmern, wofür sie zuständig ist, statt im Ressort von Julia Klöckner zu fischen. Das Papier von ihr jedenfalls ist die Tinte nicht wert, mit der es gedruckt ist.“

Büro Karlheinz Busen, MdB

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