ABO
Bundesstiftung Umwelt prämiert Dämmmaterial aus Holzstoffen

Bundesstiftung Umwelt prämiert Dämmmaterial aus Holzstoffen

Am 27. Oktober 2013 hat die DBU den mit 500.000 € höchstdotierten Umweltpreis Europas, den Deutschen Umweltpreis, verliehen. Eine der beiden Preisträgerinnen ist die Gründerin und Geschäftsführerin der Firma Hock, Carmen Hock-Heyl. Sie wurde geehrt, weil sie Dämmmatten für den Hausbau aus dem Öko-Rohstoff Hanf am Markt etabliert hat.
Aus diesem Anlass stellt die DBU-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ in einer vierteiligen Serie die wichtigsten am Markt erhältlichen nachwachsenden Dämmstoffe vor.
Wenn sich Hausbesitzer unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen wollen und auf Nachhaltigkeit setzen, sollten sie über eine Gebäudedämmung mit nachwachsenden Dämmstoffen nachdenken, meint Andreas Skrypietz von der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Vor allem Dämmmaterialien aus Holzstoffen hätten sich durchgesetzt. Ob als Faser, Platte oder Zellulose – Holz sei ein regelrechter Klassiker und zuverlässiger Schallschützer.
„Haus sanieren – profitieren“ berät mit Hilfe eines kostenlosen Energie-Checks Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die ihre Immobilie energetisch sanieren möchten.
Thomas Isselhard, Vorsitzender des Netzwerkes Nachhaltiges Bauen und Partner der DBU-Kampagne, erklärt: „Natürliche Materialien aus Holz haben auch als Dämmstoff den Vorteil, dass sie weniger Schadstoffe enthalten, die beim Einbau und über die gesamte Lebensdauer ausgestoßen werden könnten. Aufgrund der Eigenschaften von Holz bekommen die Räume eine behagliche Wärme.“ Holz nehme zudem Feuchtigkeit auf und könne sie bei Bedarf wieder an die Luft abgeben. So könnten bei fachgerechter Ausführung Schäden durch Feuchtigkeit ausgeschlossen werden. Nicht nur im Winter sei die Dämmwirkung sehr gut: „Da sich Holz nur sehr langsam der Umgebungstemperatur anpasst, schützt es im Sommer ideal vor Überhitzung in den Räumen“, so der Architekt. Kleine Hohlräume im Holz sorgten für sehr gute Wärmedämmung und -speicherung.
Zellulosedämmung hat mittlerweile unter den nachwachsenden Dämmstoffen den größten Marktanteil. Die Zelluloseflocken können fugenfrei in Hohlräumen oder als Dach- und Fassadendämmung eingeblasen werden. Diese Methode sei in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden.
DBU

Auch interessant

von