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Bundesregierung will nachhaltigen Konsum stärken und ausbauen

Bundesregierung will nachhaltigen Konsum stärken und ausbauen

Die Bundesregierung will den nachhaltigen Konsum in den Bereichen Haushalt und Wohnen, Mobilität, Ernährung, Büro und Arbeit, Bekleidung sowie Tourismus und Freizeit systematisch stärken und ausbauen. Dazu hat das Kabinett ein „Nationales Programm für nachhaltigen Konsum“ beschlossen.

Das Programm enthält neben Zielen und Handlungsfeldern auch übergreifende Handlungsansätze, die mit konkreten Maßnahmenvorschlägen den nachhaltigen Konsum forcieren sollen. Innerhalb dieser Maßnahmenvorschläge nimmt die „Weiterentwicklung und Stärkung glaubwürdiger und ambitionierter ‚Vertrauenslabel‘ “ eine bedeutende Rolle ein – im Bereich der „unabhängig überprüften Zertifikate für Holz und Holzprodukte aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung“ wird dabei explizit auch auf das PEFC-Siegel verwiesen.
Zudem sind zur „Förderung der weiteren Verbreitung energiesparender, ressourcenschonender und gesundheitsschonender Haushaltsgüter“ unter anderem die „Darstellung der nachhaltigen Waldwirtschaft in Deutschland“ sowie „Unterstützung und Werben für glaubwürdige und unabhängig überprüfte Zertifikate für Holz aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung“, wie etwa PEFC, als Maßnahmen geplant.
Prof. Dr. Andreas W. Bitter, Vorsitzender von PEFC Deutschland: „Die Berücksichtigung von PEFC in einem so wichtigen Regierungsprogramm zeigt deutlich, dass PEFC als ein glaubwürdiger Nachweis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung weltweit gilt. Es freut uns besonders, dass die Regierung durch ihr Programm den verantwortungsvollen Konsum und damit eine verantwortungsvolle, multifunktionale Forstwirtschaft fördert. Mit ihrem Erlass zur Beschaffung von Holz und Holzprodukten aus dem Jahr 2007, in dem unter anderem PEFC als Nachweis gefordert wird, ist sie bereits mit gutem Beispiel vorangegangen.“
PEFC Deutschland

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