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Bundesminister Schmidt: Nachhaltige Waldbewirtschaftung schützt heimische Bäume

Bundesminister Schmidt: Nachhaltige Waldbewirtschaftung schützt heimische Bäume

Der deutsche Wald ist die Heimat für 76 Baumarten. Insgesamt stehen rund 7 Mrd. Bäume in den deutschen Wäldern. Auch anteilsmäßig ist der Wald ein Schwergewicht: Gut ein Drittel des Landes ist bewaldet, das entspricht 11,1 Mio. ha.
Bundesforstminister Christian Schmidt zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April: „Der Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Wälder und heimischen Bäume müssen im Einklang stehen. Weltweit werden pro Jahr jedoch 13 Mio. ha Naturwälder vernichtet, insbesondere in den Tropen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Bemühungen der Europäischen Union und der Internationalen Gemeinschaft, die Wälder der Erde zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.“
In Deutschland hat die Waldfläche in den vergangenen 40 Jahren um rund 1 Mio. ha zugenommen. „Wir brauchen den Wald. Daher müssen wir sorgsam mit ihm umgehen und unsere heimischen Bäume durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung schützen. In der deutschen Forstwirtschaft werden deshalb bis heute die Prinzipien der Nachhaltigkeit gelebt, die Hans Carl von Carlowitz bereits vor 300 Jahren beschrieben hat und die sich bis heute bewährt haben“, sagte Schmidt.
 
Internationaler Tag des Baumes am 25. April
Der Internationale Tag des Baumes geht zurück auf das Jahr 1872. Der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton beantragte bei der Regierung von Nebraska die Einführung eines „Arbor Days“. Was in den USA begann, wurde bald weltweit übernommen, 1952 auch in Deutschland. Damals pflanzten Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn.
Anlässlich des Internationalen Tag des Baumes am 25. April finden auch dieses Jahr weltweit Pflanztermine statt, um auf die Bedeutung von Bäumen und Wäldern für Mensch und Natur hinzuweisen.
BMEL

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