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Bund Deutscher Forstleute zum Tag der Wälder

Bund Deutscher Forstleute zum Tag der Wälder

Anlässlich des Internationalen Tags der Wälder am 21. März und des Tag des Wassers am 22. März macht der Bund Deutscher Forstleute (BDF) darauf aufmerksam, dass der Wald wesentlichen Anteil an unserer Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat.

Forstleute arbeiten in den größten natürlichen Süßwasserspeichern und sorgen durch eine schonende Bewirtschaftung und die Schaffung von Mischwäldern für die nachhaltige Versorgung mit dem Lebenselixier. Etwa 70 % des Trinkwassers stammt aus dem Wald. Ein Drittel der deutschen Wälder sind als Trinkwasserschutzgebiete ausgewiesen. Wälder sind aber auch notwendig für den Küsten- und Hochwasserschutz.
Das diesjährige Thema „Wälder und Wasser“ des Internationalen Tags der Wälder greift damit eine besondere Schutzleistung der Wälder auf, um die Zusammenhänge zwischen einer nachhaltigen Forstwirtschaft und sauberem Wasser aufzuzeigen. Der Wald reinigt und filtert die Niederschläge. Er dient auch dem Hochwasserschutz. Der Waldboden kann Wasser aufnehmen und speichern. „In unseren Mischwäldern mit einem hohen Laubbaumanteil entsteht das meiste Grundwasser und gesundes Trinkwasser. Hiervon brauchen wir unbedingt mehr“, fordert Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF.
„Der Umbau von Monokulturen, die Erhöhung des Laubholzanteils und die Waldmehrung sind überlebensnotwendig für unsere Gesellschaft. Dieser tagtägliche Kraftakt erfordert jedoch die ausreichende Finanzierung der Forstbetriebe und -verwaltungen sowie vor allem eine gute Personalausstattung. Ohne genügend Forstleute kann qualitativ hochwertige Forstwirtschaft und Waldbehandlung nicht gelingen“, so Jacobs weiter.
Optimaler Boden- und Wasserschutz
Pilze und zahlreiche Mikroorganismen im Waldboden sorgen für die Aufbereitung des Wassers, sodass das Grundwasser aus dem Wald meist ohne kostspielige Reinigung als Trinkwasser genutzt werden kann. Für die forstliche Arbeit ist es sehr wichtig, auf eine gute Bodengesundheit zu achten, damit die nützlichen Mikroorganismen gut gedeihen und das Wasser reinigen können. In Deutschland werden die Wälder sehr pfleglich bewirtschaftet, auch um einen optimalen Boden-und Wasserschutz zu gewährleisten. Auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird weitgehend verzichtet.
Wälder sorgen jedoch nicht nur für sauberes Trinkwasser sondern sind auch wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes und schützen unsere Küsten vor Zerstörung. Letzteres wird besonders anschaulich im Waldgebiet des Jahres 2016 – dem Küstenwald Usedom. Hier gelingt die Holznutzung, Naturschutz, Tourismus und Küstenschutz eng verzahnt neben- und miteinander.
BDF

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