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EU-Parlament: Bürokratiearme und nachhaltige Forststrategie beschlossen!

Der Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments hat in seiner Sitzung am 24. März die EU-Forststrategie beschlossen. Dazu der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Albert Deß:
In Europa hängen 3,5 Mio. Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Waldwirtschaft zusammen. Deshalb sind nachhaltig bewirtschaftete Wälder Garant für die regionale Wertschöpfung und für die Sicherung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum unverzichtbar. „Nachhaltigkeit und Forstwirtschaft sind untrennbar miteinander verbunden“, so Albert Deß. Das Europäische Parlament macht deutlich, dass die Rolle des Waldes als bedeutender Wirtschaftsfaktor wichtig und Holz als zentraler Rohstoff unverzichtbar ist. Darüber hinaus sind die Wälder Lebensraum für zahlreiche Tierarten und dienen auch den Menschen als Erholungsraum. „Es ist eine globale Herausforderung, die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu fördern. Dabei muss auf die jeweils regionalen Unterschiede Rücksicht genommen werden. Europa will die Mitgliedsstaaten bei der Waldwirtschaft unterstützen, ohne in deren Zuständigkeiten einzugreifen“, erläutert Deß.
Die EVP-Fraktion setzt sich vor allem für Aktivitäten ein, die das Ziel haben, eine nachhaltige Nutzung der Wälder beizubehalten und dort, wo es Defizite gibt, zu erreichen. Dadurch werden Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen gesichert. Zudem können durch eine zukunftsorientierte Einstellung zum Rohstoff Holz auch neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden, so der bayerische CSU- Europaabgeordnete Albert Deß.

EVP/A. Deß, MdEP

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