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Bürgerbewegung „Unser Teutoburger Wald“ begrüßt Erklärung des Landesverbandes

Die Bürgerbewegung „Unser Teutoburger Wald“ hat die Erklärung der Vorsteherin des lippischen Landesverbandes Anke Peithmann begrüßt, einem möglichen Flächentausch nur zuzustimmen, wenn die Lipper das Vorhaben gut hießen.
„Diese Stellungnahme von Frau Peithmann war längst überfällig. In vielen Gesprächen auf unserem Stand am NRW-Tag haben viele lippische Bürger mit Unverständnis auf das zaudernde Verhalten des Landesverbandes reagiert. Einhellige Meinung war dabei, dass unsere lippische Geschichte nicht geopfert werden darf“, so der Sprecher der Bürgerbewegung, Ralph Gerdes.
Umweltminister Remmel hatte für großes Unverständnis mit seiner Erklärung gesorgt, dass der Nationalpark von ihm „Per Order de Mufti“ beschlossen werde. „Nun hat ihm der Landesverband – der die Hälfte der Fläche der Kulisse der gescheiterten Nationalparkplanung stellen sollte – unmissverständlich ins Stammbuch geschrieben, dass ein Flächentausch nur rechtssicher und vom lippischen Bürger durch eine Bürgerbefragung gebilligt werden muss“, so Gerdes weiter. 
Die Bürgerbewegung fordert den Landesumweltminister auf, unverzüglich eine neue Nationalparkkulisse vorzulegen, die den rechtlichen Kriterien des Bundesnaturschutzgesetzes entspreche. „Da er aus Sicht der Bürgerbewegung hierzu nicht in der Lage ist, sind sofort sämtliche Planungen einzustellen, damit nicht noch mehr Steuergelder im Orkus einer sinnlosen Planung verbrannt werden.“ 
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
Bürgerbewegung „Unser Teutoburger Wald“

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