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Bürgerbewegung: Nationalpark im Teutoburger Wald ist gescheitert

Die Bürgerbewegung „Unser Teutoburger Wald“ begrüßt die Erklärung des Kreises Lippe vom 25. Oktober, die Planung für einen Nationalpark  im Teutoburger Wald einzustellen. Zuvor musste der vom Kreis eingesetzte Schlichter feststellen, dass es keine den gesetzlichen Kriterien und politischen Beschlüssen entsprechende Kulisse gebe.
Dazu Jürgen Ruth, Vorsitzender der Bürgerbewegung: „Endlich ziehen die Beteiligten in Lippe die Konsequenz und beenden das schon seit langem gescheiterte Vorhaben. Stattdessen wurden noch Hunderttausende von Euro verpulvert, um zu retten, was nicht mehr zu retten war.“

Die Bürgerbewegung fordert jetzt den Umweltminister in Düsseldorf auf, das in Bad-Lippspringe eingerichtete Informationsbüro für den Nationalpark zu schließen, denn auch ein Nationalpark in der benachbarten Senne könne bis auf Weiteres nicht eingerichtet werden. Ruth: „Wir appellieren an Herrn Remmel, nicht weiter Steuergelder in ein Informationszentrum für ein Phantomprojekt zu stecken. Ab heute gilt: Kein  Nationalpark – kein Informationszentrum.“

Die Bürgerbewegung betont in diesem Zusammenhang, die weiteren Entwicklungen weiter genau zu beobachten.

Bürgerbewegung "Unser Teutoburger Wald"

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