Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Bürgerbäume-Projekt in Nordrhein-Westfalen

Bürgerbäume-Projekt in Nordrhein-Westfalen

In 44 Kommunen in Nordrhein-Westfalen hat der Pfingststurm „Ela“ (9. Juni 2014) besonders schwere Schäden verursacht. Unzählige Bäume wurden zerstört und das grüne Stadtbild damit auf Jahrzehnte verändert.
Der Landtag hat im September noch einmal über den Etat von 30 Mio. € beraten, den das Land bereitstellt, um die Sturmschäden zu bewältigen.
Damit die Städte wieder grüner werden, hat das NRW-Umweltministerium ergänzend zu diesem Etat das Projekt „Bürgerbäume“ ins Leben gerufen. Umweltminister Johannes Remmel sagte: „Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger macht die Wertschätzung für unsere Bäume und die Natur in unseren Städten deutlich. Dieses außerordentliche Engagement werden wir unterstützen und aus dem Naturschutzetat jede Bürgerspende verdoppeln.“
Für das Bürgerbäume-Projekt steht ein Betrag von 1 Mio. € zur Verfügung. Das Umweltministerium verdoppelt Spenden von Privatpersonen an die 44 Kommunen, die laut Deutschem Wetterdienst besonders vom Sturm betroffen sind.
Darüber hinaus ist ein Kriterium des Bürgerbäume-Projekts, dass nur neue Bäume gepflanzt werden. Es handelt sich hierbei um heimische und standortgerechte Baumarten, die den oft harten Bedingungen in der Stadt gewachsen sind.
Stadtbäume erfüllen zahlreiche wichtige Umweltfunktionen, die nur schwer monetär abgebildet werden können. Daneben sind sie wichtige Elemente der urbanen Natur.
MKULNV NRW

Auch interessant

von