Holzverkauf und Holzpreise

Buchenstammholzexporte aus Deutschland weiter rückläufig

Bearbeitet von Jörg Fischer

Die deutschen Exporte von Buchenstammholz haben zwischen Januar und Juni 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4 % auf 355.000 Fm abgenommen. Das geht aus einer Meldung der Plattform Holzmarktinfo (HMI) hervor.

China behält demnach mit einem Plus von 10 % auf 219.000 Fm seine Marktstellung als bedeutendster Kunde. Der Anteil an den gesamten deutschen Ausfuhren beläuft sich auf 62 %. Österreich nahm dagegen weniger ab als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (-13 %, 84.000 Fm) Die beiden Länder China und Österreich nahmen damit mehr als 85 % der gesamten deutschen Buchenstammholzexporte auf. Sprunghaft zurückgegangen sind die Lieferungen nach Dänemark (7.000 Fm, -74 %), Schweden (6.000 Fm, -63 %) und Belgien (5.000 Fm, -47 %), während die Schweiz mit 5.000 Fm ihre Bezüge verdreifachte.

Buchenstammholzexporte: Die Preisentwicklung

Die Durchschnittspreise bei Grenzübergang lagen in den ersten sechs Monaten 2022 bei 134 €/Fm, im Vorjahr waren es 114 €/Fm. Bei den Ausfuhren nach China errechnet sich ein Durchschnittspreis von 163 €/Fm (Vorj. 152 €/Fm), bei denen nach Österreich von 72 (70) €/Fm.

Wie entwickeln sich die Buchenstammholzimporte?

Die Einfuhr von Buchenstammholz erhöhte sich im Betrachtungszeitraum um 9 % auf rund 43.000 Fm. Hauptlieferanten sind Frankreich (22.000 Fm, +9 %), Polen (10.000 Fm, +34 %) und die Schweiz (8.000 Fm, +46 %).

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt