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Bruchsaler Laubholz-Submission 2013

Bruchsaler Laubholz-Submission 2013

Am 13. März 2013 wurde in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe) die traditionelle Laubholzsubmission durchgeführt. Von den angebotenen 1312 Fm wurden 97 % zugeschlagen. Insgesamt 21 Lose blieben ohne Gebot bzw. erhielten keinen Zuschlag. Die Hauptbaumart Eiche erzielte 398 EUR/Fm (Vorjahr 418 EUR/Fm).

Anbieter waren 34 Gemeinden, 9 Privatwaldbesitzer und Forst Baden-Württemberg mit vier Betriebsteilen aus dem Bereich der nordbadischen Rheinebene, dem Kraichgau und dem angrenzenden Odenwald (Landkreise Rhein-Neckar, Karlsruhe und Rastatt sowie Stadtkreis Karlsruhe). Die angebotenen 1312 Fm stammen ganz überwiegend aus dem Kommunalwald (73 %), 25 % kommen aus dem Staatswald und nur 2 % sind aus dem Kleinprivatwald.

Im Vergleich zum Vorjahr (1940 Fm) war das Holzangebot mengenmäßig um ein Drittel reduziert. Bei den Holzarten dominierte die Eiche (78 %) klar vor den übrigen Holzarten, die nur jeweils in geringen Anteilen vorhanden waren. Unter den sonstigen Laubbäumen wurden auch Besonderheiten wie Walnuss und Schwarznuss, Platane, Ulme, Hainbuche und Eibe angeboten. Das Holz war auf den Lagerplätzen Bruchsal, Karlsruhe und Sinsheim konzentriert dargeboten.

Die Anzahl der Bieter betrug 40 (Vorjahr: 37), darunter nur drei ausländische Interessenten. Mit einem Durchschnittserlös von 398 EUR/Fm hält sich der Eichenpreis in etwa und liegt 5 % unter dem Vorjahrespreis (418 EUR/Fm).

Die diesjährigen Durchschnittspreise sind bei nahezu allen Baumarten im Vergleich zum Vorjahr zurück gegangen. Lediglich die Roterle und die Esche konnten sich auf geringem Niveau preislich leicht verbessern. Die Roteiche erzielte den gleichen Erlös wie im Vorjahr (215 EUR/Fm). Den stärksten Preisrückgang verzeichnet der Bergahorn.

Umkämpft waren nur die besseren Eichen und wenige, geriegelte Bergahorn-Stämme. Den höchsten Preis mit 1659 EUR/Fm erzielte ein Riegelahorn-Stamm aus dem Stadtwald Bühl. Die Preisgebote für Eschen, Bergahorn, Spitzahorn und Erlen waren enttäuschend und liegen deutlich unter den Erwartungen.

Der Durchschnittserlös des gesamten verkauften Holzes (1278 Fm) beträgt 367 EUR/Fm und liegt geringfügig über dem Vorjahreswert (363 EUR/Fm), was auf den hohen Eichenanteil (78 %) an der Submissionsmenge zurückzuführen ist.

Die beteiligten Waldbesitzer sind mit den Ergebnissen der Submission bei der Eiche weitgehend zufrieden. Beim Buntlaubholz wäre eine Preissteigerung wünschenswert.

Forst BW/Dr. Eichkorn

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