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Laub-Brennholz kostete im Dezember 2012 im Bundesdurchschnitt etwa 39 EUR/Rm; bei 16 befragten Stadtforstämtern liegt das Minimum in Rostock mit 30 EUR/Rm; das Maximum in Münchnen mit 53 EUR/Rm (jeweils ohne MwSt.)

Brennholz in Deutschland wird knapp und teuer

Brennholz wird knapp. Dies bestätigt eine bundesweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) unter 16 Stadtforstämtern. Diese können den stark angestiegenen Bedarf kaum abdecken. Denn nach Untersuchungen des Zentrums für Holzwirtschaft der Universität Hamburg stieg der Holzverbrauch in privaten Haushalten innerhalb von neun Jahren von 11 auf 34 Mio. m³.
Und der Trend zum Heizen mit Holz hält an. Der Gesamtbestand an Holzheizungen in deutschen Privathaushalten liegt laut der Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe (FNR) bei rund 15 Mio. Anlagen. Mehr als jeder vierte deutsche Haushalt nutzt Scheitholz, Hackschnitzel oder Holzpellets zum Heizen. Viele davon sind sogenannte „Gelegenheitsbrenner“. Sie besitzen ineffiziente Kaminöfen aus dem Baumarkt und möchten damit Heizkosten sparen. Bedenklich: Würden alle 15 Mio. Haushalte, die bereits heute einen Holzofen besitzen, ausschließlich mit Holz heizen, entstünde ein Bedarf von schätzungsweise bis zu 300 Mio. m³ Holz das Vierfache des jährlich nutzbaren Waldholzes. Eine weitere Folge: Die Feinstaubbelastung in der Luft würde steigen. „Diese Entwicklung ist fatal für Umwelt, Klima und Geldbörse“, sagt Denny Ohnesorge von der AGR und empfiehlt Verbrauchern einen sparsamen Umgang mit Holz.
Nachfrage der Privatnutzer treibt die Brennholz-Preise
 
Laut Statistischem Bundesamt verteuerte sich Energieholz seit 2005 um knapp 90 %, Hackschnitzel aus Nadelholz um 80 %. Der Preis von Holzpellets hat sich in diesem Zeitraum nahezu verdoppelt. Nach Auskunft der 16 von der AGR befragten Forstämter kostet der Raummeter Brennholz im Bundesdurchschnitt rund 39 EUR. Am günstigsten ist der Rohstoff in Rostock mit 30 EUR. Die Münchner müssen für 53 EUR/Rm am tiefsten in die Tasche greifen.
Keine Gefahr für Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung in Deutschland
 
Trotz Rohstoffknappheit ist die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung in Deutschland nicht gefährdet. Zwischen 75 und 85 Mio. m³ werden jedes Jahr nachhaltig in deutschen Wäldern geerntet. Der Holzentnahme steht ein Zuwachs von jährlich etwa 120 Mio. m³ gegenüber. Das heißt: Der Wald wird weiter nachhaltig bewirtschaftet, da weniger Holz entnommen wird als nachwächst. Jedoch nehmen die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald zu. Die Kapazitätsgrenze des in Deutschland verfügbaren Holzes ist erreicht.
 
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Energieholzpreisindex Deutschland 2005 bis Oktober 2012 Laub-Brennholz kostete im Dezember 2012 im Bundesdurchschnitt etwa 39 EUR/Rm; bei 16 befragten Stadtforstämtern liegt das Minimum in Rostock mit 30 EUR/Rm; das Maximum in Münchnen mit 53 EUR/Rm (jeweils ohne MwSt.)

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