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Brennholzstapel

Brennholz: Auf regionale Herkunft achten

In Deutschland sind aktuell rund 11,5 Mio. Holzfeuerungen im Einsatz. Sie unterstützen als Zusatz an kalten Abenden die Zentralheizung. Damit das Heizen mit Holz rundum ökologisch ist, sollte das Brennholz grundsätzlich aus der eigenen Region bezogen werden. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.

Regional kaufen

Insgesamt verwenden Ofenbesitzer jedes Jahr 17 Mio. Fm Brennholz. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes werden hiervon jährlich 300.000 t aus dem Ausland importiert. Das entspricht ca. 400.000 Fm. Die Importmenge liegt damit unter 3 %. Wer jedoch mit gutem Gewissen seine Holzfeuerung bestücken will, sollte sein Brennholz von regionalen Forstbetrieben, Waldbauern, Landwirten oder Holzhändlern beziehen, empfiehlt der HKI.

Brennholz unterstützt Waldumbau

In Deutschland wird jedes Jahr weniger Holz geerntet als nachwächst. Es muss zudem nicht über weite Strecken transportiert werden, mit allen Vorteilen für die Umwelt. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Hiesiges Brennholz fällt bei der Waldpflege oder der Holzernte als Kronenholz an und ist für andere Verwendungen meist nicht geeignet. Der Verkauf ist für die deutsche Forst- und Holzwirtschaft eine wichtige Einnahmequelle und hilft beim notwendigen Umbau der Wälder in artenreiche Mischwälder.

Entlastung fürs Klima

Gut zu wissen: Brennholz trägt nicht zur Erderwärmung bei. Denn bei der Verbrennung setzt es nur so viel Kohlenstoffdioxid frei, wie der Baum zuvor während seines Wachstums aufgenommen hat. Auf diese Weise entsteht ein geschlossener Kreislauf, der das Klima entlastet. Somit ist die Kohlenstoffdioxidbilanz von Holz als Wärmelieferant bis auf den Transportaufwand annähernd neutral.

HKI/Red.

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